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Robert Habeck: Mega-Zoff im Kanzleramt! So denkt Kanzler Scholz von seinem Vize

Zwischen Olaf Scholz und seinem Vize soll es kriseln. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

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Schlechte Stimmung bei Bundeskanzler Olaf Scholz und seinem Vizekanzler Robert Habeck. Wie die "Bild"-Zeitung aktuell berichtet, soll es beim Kanzler und seinem Vize hinter den Kulissen mächtig brodeln. So habe der 30-Stunden-Krisengipfel nicht gerade dazu beigetragen, die Wogen zwischen den beiden Politikern zu glätten - ganz im Gegenteil.

Zoff zwischen Kanzler Olaf Scholz und Vizekanzler Robert Habeck

Als einen der Gründe für das zerrüttete Verhältnis sieht die "Bild" den Umstand, dass sich Olaf Scholz und Robert Habeck beide dessen bewusst sind, dass sie beim Wahlkampf im Jahr 2025 gegeneinander antreten könnten. Scholz werde demnach alles daran setzen, im Kanzleramt zu bleiben, Habeck wiederum wird den Chefsessel übernehmen wollen.

Krise im Kanzleramt! Olaf Scholz soll Robert Habeck für einen Snob halten

Die "Bild" glaubt, genau zu wissen, wie Olaf Scholz tatsächlich von seinem Vizekanzler denkt: Für den SPD-Politiker sei Habeck ein "Kurzduscher mit Berlin-Mitte-Style". Wie viele andere Grüne auch, soll Habeck in Scholz' Augen ein Snob sein, der "auf Vorstädter mit Nackensteak-Grill und Diesel vorm Reihenhaus" herabschaut. Worauf die "Bild" diese Behauptungen stützt oder wie sie Zugang zur Gedankenwelt unseres Kanzlers erhalten hat, bleibt unklar. Sich selbst soll Olaf Scholz "als Sachwalter des Normalbürgers, den er mit Weisheit, Zukunftsblick und Verhandlungsgeschick beschützt" verstehen.

SPD folgt Scholz ohne Wenn und Aber, Habeck muss mit Grünen diskutieren

Anders als Robert Habeck, der oftmals mit seinen Grünen-Kollegen diskutieren muss, ehe er Zusagen macht oder solche geben darf, folgt die SPD Olaf Scholz treu und ergeben. Dass der Vizekanzler auch schon einmal demonstrativ gähnt, wenn Olaf Scholz etwas erklärt, soll selbiger "stoisch" ignorieren und davon unbeeindruckt weiterreden.

Scholz' Kanzlerschaft in Habecks Augen ein "Irrtum der Geschichte"?

Doch warum verhält sich Robert Habeck so? Laut "Bild" soll der Grünen-Politiker Scholz' Kanzlerschaft für einen "Irrtum der Geschichte" halten. Er sei angeblich überzeugt, dass es mit ihm statt Annalena Baerbock als Kanzlerkandidaten niemals so weit gekommen wäre. Kurzum: Habeck soll glauben, so das Fazit der "Bild", dass er im Kanzleramt sitzen müsste.

Zudem soll es den Vizekanzler maßlos ärgern, dass Scholz, der sich einst als Klima-Kanzler profilierte, nun den Klimaschutz bei den Grünen abgeladen hat. "Es kann nicht sein, dass nur ein Koalitionspartner für den Fortschritt verantwortlich ist", so Robert Habeck letzte Woche sichtlich verärgert.

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/loc/news.de

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