Panorama

Freiburg/Berlin: Bevölkerungsschutztag mit Dobrindt wegen Hitze verschoben

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / fotogestoeber

  • Artikel teilen:

Der für diesen Samstag geplante Bevölkerungsschutztag mit zentraler Veranstaltung in Freiburg findet wegen der aktuellen Hitze nicht statt. "Aufgrund der zu erwartenden Wetterlage am Samstag in Freiburg wird der geplante Bevölkerungsschutztag 2026 auf dem Messegelände verschoben. Ein neuer Termin, voraussichtlich im Herbst, wird noch bekanntgegeben", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit.

Hagel: Brauchen Bevölkerungsschützer woanders

Der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel verwies auf die steigenden Temperaturen. "Am Samstag erwarten wir den heißesten Tag, mit einer extremen Wärmebelastung für die Menschen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er habe sich deshalb gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für die Verschiebung entschieden.

"Gerade jetzt, wenn das Thermometer immer weiter klettert, möchten wir unsere Bevölkerungsschützer maximal entlasten und ausschließlich dort einsetzen und in Bereitschaft halten, wo sie jetzt am drängendsten gebraucht werden - vor Ort." Hagel riet den Bürgerinnen und Bürgern: "Gerade bei diesen extremen Temperaturen gilt: Bitte meiden Sie die brütende Hitze, trinken Sie ausreichend und halten Sie sich an kühleren Orten auf. Für Ihre Vorsicht danke ich Ihnen."

Beim Bevölkerungsschutztag soll bundesweit über Themen des Zivil- und Katastrophenschutzes informiert werden, Organisationen und Einsatzkräfte aus dem Bevölkerungsschutz zeigen ihre Arbeit.

Im Südwesten werden für das Wochenende neue Hitzerekordwerte erwartet. Laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnten die Werte am Samstag auf 37 bis 41 Grad, in der Kurpfalz lokal 42 Grad steigen.

Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Ressort "Panorama":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.