Berlin/Potsdam: Berliner Bäder: Kein Extra-Verbot für Smart Glasses geplant
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Erstellt von Sarah Knauth
05.06.2026 15.38
Bisher seien keine derartigen Fälle mit Fotos oder Beschwerden zu diesem Thema in den Berliner Bädern bekannt. "Deshalb gibt es bei uns diese Überlegung bislang nicht." Die Einhaltung des Film- und Fotoverbots werde vom Personal und auch von den Wachleuten in den Freibädern kontrolliert. Gäste könnten auch das Personal ansprechen und sich beschweren, wenn sich ein anderer Gast nicht an das Verbot halte.
Stadtverordnete stimmten in Potsdam für Verbot in Badeordnung
In Potsdam stimmten die Stadtverordneten dafür, ein derartiges Verbot in die Haus- und Badeordnung der dortigen Bäderlandschaft aufzunehmen. "Diese Geräte ermöglichen das unauffällige Anfertigen von Bild- und Videoaufnahmen, ohne dass betroffene Personen dies unmittelbar erkennen können", hieß es im Antrag der Fraktion Grüne/Volt. "Derzeit werden Aufnahmen zunehmend in sozialen Medien veröffentlicht, ohne dass die Betroffenen davon wissen."
Tatsächlich soll es einen Trend geben, bei dem Männer sich mit solchen Brillen ausstatten und junge Frauen filmen, während sie sie ansprechen oder beobachten. Diese Aufnahmen sollen dann unter bestimmten Hashtags in den bekannten Internetportalen veröffentlicht werden.
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kns/roj/news.de