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Wetter-Knall an Fronleichnam: DWD schlägt Alarm - schwere Gewitter ziehen über Deutschland

Fronleichnam fällt ins Wasser: Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor Unwettern. Bild: AdobeStock / mila103

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  • Der Mittwoch bleibt meist ruhig bei Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad
  • Bereits an Fronleichnam steigt die Gefahr von kräftigen Gewittern deutlich an
  • Besonders die Mitte und der Nordwesten Deutschlands müssen mit Sturm und Starkregen rechnen

Die Gewitterwalze ist zwar vorerst abgezogen, doch die nächste Wetterfront steht bereits in den Startlöchern. Nach einer kurzen Verschnaufpause drohen an Fronleichnam erneut kräftige Gewitter, Sturmböen und teils heftiger Regen.

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Nach den teils turbulenten Bedingungen der vergangenen Tage zeigt sich das Wetter am Mittwoch (03.06.2026) deutlich entspannter. Bei Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad bleibt es vielerorts freundlich bis wechselhaft. Der Deutsche Wetterdienst sieht nur ein geringes Risiko für markante Wettererscheinungen. Mit Ausnahme im Nordosten und Osten können zwar vereinzelt Gewitter auftreten, insgesamt bleibt die Lage aber vergleichsweise ruhig. Örtlich sind Windböen bis 60 km/h, Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter sowie kleinkörniger Hagel möglich. Vereinzelt können stürmische Böen um 70 km/h auftreten.

Neue Gewitterfront verhagelt Fronleichnam

Die ruhige Wetterlage endet jedoch schneller, als vielen lieb sein dürfte. Bereits am Donnerstag (04.06.2026) nähert sich ein Tiefausläufer aus Schottland und sorgt erneut für unbeständiges Wetter. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit einer deutlichen Zunahme der Gewitteraktivität. Vor allem in der Nordwesthälfte Deutschlands steigt das Unwetterrisiko spürbar an. Im Tagesverlauf können kräftige Gewitter durchziehen, begleitet von schweren Sturmböen. "Am Donnerstag wird es teilweise sehr nass. Von West nach Ost ziehen Gewitter durch Deutschland. Es wird auch wieder sehr windig", erklärt Karsten Brandt von "donnerwetter.de" gegenüber "Bild".

Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturm

Nach Einschätzung der Meteorologen sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich. Besonders in exponierten Lagen und im Bergland kann es stürmisch werden. Auch abseits von Gewittern warnt der Deutsche Wetterdienst vor kräftigem Wind. Bei einzelnen Gewitterzellen sind lokal sogar schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Starkregen und Hagel gelten zwar nicht als flächendeckendes Szenario, können regional aber auftreten.

Wetterexperte Dominik Jung sieht die größten Niederschlagsmengen vor allem in der Landesmitte. "Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt werden vermutlich am stärksten betroffen sein", prognostiziert er gegenüber "Bild". Auch an den Küsten müssen sich die Menschen auf unbeständiges Wetter und starke Windböen einstellen. In der Nacht zum Freitag droht insbesondere im Südosten zeitweise kräftiger und länger anhaltender Regen.

Während viele Landesteile mit Regen und Gewittern rechnen müssen, gibt es auch Regionen mit besseren Aussichten. Das südliche Brandenburg, große Teile Bayerns und der Norden Baden-Württembergs bleiben nach aktuellen Prognosen weitgehend von den stärksten Niederschlägen verschont. Im Osten und Südosten beginnt der Feiertag zunächst freundlich. Dort sind zeitweise sogar Höchstwerte von bis zu 26 Grad möglich. Erst im weiteren Tagesverlauf nimmt auch dort die Bewölkung zu und die Regenwahrscheinlichkeit steigt.

Hoffnung auf freundlicheres Wochenende

Zum Wochenende entspannt sich die Wetterlage langsam wieder. Die Niederschläge lassen nach, vielerorts lockert die Bewölkung auf. Der Freitag (05.06.2026) bringt einen Mix aus Sonne und Wolken. Einzelne Schauer und kurze Gewitter bleiben vor allem im Norden möglich. Die Temperaturen erreichen 15 bis 21 Grad. Für das Wochenende gibt es zumindest vorsichtigen Optimismus. "Das Azorenhoch steht schon in den Startlöchern. Moderate 20 bis 24 Grad könnten uns erwarten", sagt Brandt. Ganz stabil wird das Wetter allerdings noch nicht. Auch am Samstag können sich aus Südwesten erneut Wolken und einzelne Gewitter bilden. Insgesamt bleibt die Wetterlage bis in die kommende Woche hinein wechselhaft.

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/sfx/news.de

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