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Tag der Baukultur: Besondere Brandenburger Bauten präsentieren sich am Samstag

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / natali_mis

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Am Samstag sollen zum "Tag der Baukultur" in Brandenburg interessante Gebäude wieder ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher öffnen. Es seien "Plätze, Gebäude und Landschaften, die erzählen, wie wir leben – und wie wir leben wollen", hieß es vom Infrastrukturministerium. Wer sich auf den Weg mache, werde Brandenburg nicht als fertiges Bild entdecken, sondern als einen stetigen Prozess.

Rechenzentrum und Kreativzentrum

Dabei gibt es in diesem Jahr einige äußerst interessante Gebäude zu besichtigen, die sonst eher selten Führungen anbieten. Da ist zum einen das bekannte Potsdamer Rechenzentrum im Herzen der Stadt. In dem seit 2015 als Ort für Kunst, Kultur und Begegnung umgenutzten ehemaligen Verwaltungsbau soll ein Rundgang vom "Dach bis zum Keller" angeboten werden. Im neu geöffneten Kreativ Quartier Potsdam in direkter Nachbarschaft werden Bauherr und Projektentwickler durch die Räumlichkeiten führen. Das Projekt soll in der Zukunft ein Großteil der Potsdamer Kreativszene beherbergen.

Aber auch Bauten außerhalb der Stadt spielen an dem Tag eine große Rolle. Inmitten des Strausberger Stadtwalds entstehen etwa 16 Doppel-Wohnhäuser aus Kiefern, die erntereif vor Ort geschlagen, aufgesägt und von einem kleinen Team handwerklich verarbeitet werden. Die Projektleiter geben laut den Veranstaltern am Samstag ebenfalls Einblicke in ihre Arbeit. Das einst von Theodor Fontane besuchte Gut Gentzrode, das vor dem Verfall gerettet werden soll, beteiligt sich ebenso an dem "Tag der Baukultur".

Projektentwickler präsentieren ihre Ideen

Das ehemalige Stadtbad in Luckenwalde wird seit 1991 nicht mehr als Schwimmhalle genutzt. Das Gebäude soll nun wieder zum Leben erweckt werden. Die Stadt plant "einen offenen Ort für Kultur, Kreativität und Begegnung". Am "Tag der Baukultur" will die Stadt über den Stand des Vorhabens informieren und mit den Bürgern in den Austausch treten. In der "Planstadt" Eisenhüttenstadt soll es eine Stadtführung geben. Die Stadt war die erste durchgeplante und organisierte Stadtgründung der DDR.

"Gute Baukultur verbindet nicht nur Räume, sondern auch Menschen. Sie schafft Orte, die Identität stiften und gleichzeitig offen bleiben für Veränderung", sagte Bauminister Robert Crumbach (SPD). Dieser Tag mache diese Qualitäten erfahrbar. "Es geht dabei nicht nur um Neubau, sondern auch um die Weiterentwicklung und Anpassung von Bestehendem."

Der Minister wird sich an diesem Tag vor allem Bauten im Süden des Landes ansehen. Auf seinem Programm stehen etwa das Quartier Wagnereck in Lauchhammer, die Besichtigung der Baustelle "Das Kanu steht Kopf" in der Sedlitzer Bucht und ein Rundgang durch die Gartenstadt Marga in Senftenberg.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++ /roj/news.de

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