Panorama

Person im Gleisbereich: Betrunkener löst Großeinsatz der Polizei im S-Bahnhof aus

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

  • Artikel teilen:

Ein stark alkoholisierter Mann hat im Hamburger S-Bahnhof Holstenstraße einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 23-Jährige hielt sich am Donnerstagabend im Gleisbereich auf und setzte sich nach Angaben der Bundespolizei auf die Abdeckung einer Stromschiene.

Eine Bahnreisende bemerkte die gefährliche Situation und alarmierte die Polizei, nachdem der Mann auf ihre Ansprache nicht reagiert hatte. Die Bundespolizei ließ daraufhin die Stromversorgung auf den betroffenen Gleisen kurzzeitig abschalten und den Streckenabschnitt sperren.

S-Bahn hielt nur wenige Meter vor dem Mann

Eine Videoauswertung bestätigte den Gleisaufenthalt. Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei trafen den Mann noch im Gleisbereich an. Nur wenige Meter vor ihm stand bereits eine eingefahrene S-Bahn. Der Zugführer konnte den Zug nach eigenen Angaben ohne Schnellbremsung regulär stoppen.

Die Beamten führten den Mann aus dem Gleisbereich. Dabei habe er nur zusammenhanglose Aussagen gemacht und deutliche Anzeichen einer starken Alkoholisierung gezeigt. Ein Atemalkoholtest ergab später 2,70 Promille. Der 23-Jährige wurde in Schutzgewahrsam genommen und nach dem Ausnüchtern wieder entlassen.

Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr an Stromschienen

Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich ein. Zugleich warnte sie erneut vor den Gefahren an Bahnanlagen. Die Stromschienen im S-Bahn-Bereich führen nach Angaben der Polizei 1.200 Volt Gleichstrom, eine Berührung könne lebensgefährlich sein.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Panorama":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++ /roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.