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Oscar-Verleihung am 15.03.2026: Hollywood in Alarmbereitschaft - rächt sich der Iran mit einem Oscars-Anschlag?

Die Oscars-Verleihung am 15.03.2026 findet unter extremen Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem sich die Terror-Angst in den USA zugespitzt hat. Bild: picture alliance/dpa | Chris Pizzello

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  • Plant der Iran einen Vergeltungsschlag für die US-Luftangriffe auf Teheran?
  • US-Behörden verschärfen Sicherheitsvorkehrungen vor Oscar-Verleihung
  • Hollywood in erhöhter Alarmbereitschaft wegen drohendem Terroranschlag

Die Filmwelt bereitet sich auf einen glanzvollen Höhepunkt des Kinojahres vor: Am 15. März 2026 werden in Hollywood die Academy Awards verliehen. Bei den diesjährigen Oscars konkurriert eine bunte Mischung um den Spitzenpreis als bester Film. Auch eine Reihe Talente und Koproduktionen aus Deutschland könnten bei der Trophäengala am 15. März ausgezeichnet werden. Doch die Vorfreude auf die Preisgala wird von einer unterschwelligen Angst getrübt: Plant der Iran ausgerechnet am Oscars-Abend einen Vergeltungsschlag auf die Filmmetropole für die US-Luftangriffe auf Teheran?

Terror-Angst vor Oscar-Verleihung: Üben islamistische Terroristen Rache für US-Luftangriffe auf den Iran?

Die Anspannung in den USA ist nach einem vereitelten Doppelanschlag durch mutmaßliche IS-Sympathisanten vor der offiziellen Residenz des New Yorker Bürgermeisters am 7. März 2026 deutlich gestiegen. Zwei Teenager hatten selbstgebaute Sprengsätze gezündet, nachdem sie sich durch IS-Videos im Internet radikalisiert hatten. Am 9. März bestätigte das US-Justizministerium die Anklage gegen Emir Balat und Ibrahim Kayumi. Den beiden Jugendlichen wird vorgeworfen, zwei Sprengsätze in der Nähe von Gracie Mansion gezündet zu haben – im Auftrag der Terrororganisation IS. Laut Polizeikommissarin Jessica Tisch hatten sich die Verdächtigen durch Online-Videos der Terrormiliz radikalisiert.

Nun steht laut "Daily Star" die Befürchtung im Raum, IS-Terroristen oder Selbstmordattentäter könnten den Schauplatz der Oscar-Verleihung als nächstes Ziel für Vergeltungsangriffe ins Visier nehmen. Bereits jetzt wird das Dolby Theater in Los Angeles von einem beispiellosen Sicherheitsaufgebot geschützt. Angesichts wachsender Sorgen vor iranischen Terroranschlägen haben FBI, Homeland Security und die Polizei von Los Angeles ihre Kräfte gebündelt, um die Hollywood-Elite bei der Preisverleihung zu schützen.

Oscars-Verleihung in Hochsicherheitszone verwandelt: Hollywood Boulevard zur Festung umgebaut

Bereits eine Woche vor der Preisverleihung wurde der Hollywood Boulevard für den Verkehr gesperrt. Polizeieinheiten überwachen das Gebiet rund um die Uhr mit Patrouillen und Kameras. SWAT-Teams haben Stellung bezogen – in einem Radius von etwa einer Meile um den Ort, an dem sich am 15. März die Hollywood-Prominenz für die Oscars versammeln wird. Auf den Dächern der umliegenden Gebäude sind Scharfschützen positioniert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf möglichen Drohnenangriffen mit Sprengkörpern. Auch diese Gefahr wird aktiv überwacht. Um das Veranstaltungsgelände wurden massive Barrieren aus verstärktem Beton und stabilem Zaun errichtet. Diese sollen Bombenanschläge verhindern. Verdeckte Ermittler sowie spezialisierte Anti-Terror-Einheiten von LAPD und FBI werden die gesamte Woche über vor Ort bleiben.

Hollywood in "höchster Alarmbereitschaft": So umfangreich sind die Sicherheitsvorkehrungen bei den Oscars 2026

Am Abend der Oscars-Gala werden mindestens 500 Polizeibeamte die Gala absichern. Zusätzlich sind Hunderte Einsatzkräfte der Homeland Security im gesamten Gebiet verteilt. Bombenentschärfungsteams werden sämtliche ankommenden Fahrzeuge mit Scannern und Spürhunden kontrollieren. Am Eingang müssen alle Gäste und Künstler durch Metalldetektoren. Darüber hinaus kommen spezielle Abstrichtests zum Einsatz, um gefährliche chemische Substanzen aufzuspüren.

Ein privater Sicherheitsberater, der prominente Oscar-Gäste wie Leonardo DiCaprio und die Kardashians betreut, erklärte: "Auch wenn es wie eine normale Oscar-Woche aussieht – die Intensität der Sicherheitsmaßnahmen ist extrem hoch. Der Iran-Konflikt hat alle in höchste Alarmbereitschaft versetzt." Sicherheitsexperte Kent Moyer von der World Protection Group äußerte seine Sorge: "Was mich beunruhigt, ist jemand, den niemand auf dem Schirm hat und der plötzlich aus dem Nichts auftaucht." Der Anti-Terror-Experte Aaron Cohen betonte die Bedeutung der verdeckten Ermittler: "Es gibt ein Element, das ich bei der Terrorabwehr besonders schätze – die Erkennung. Das sind die Zivilbeamten und Sicherheitskräfte in Zivil, die nach Auffälligkeiten Ausschau halten."

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/news.de/stg

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