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Nach Schneechaos: Wettermodelle prophezeien Sibirien-Kälte

Zum Monatswechsel könnte es in Deutschland wieder äußerst kalt werden. Bild: AdobeStock / suyu

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  • Winter verdrängt: Tief Gunda bringt milde Luft und Regen nach Deutschland
  • Kurze Verschnaufpause: Sonnige Abschnitte, aber nachts teils Frost und Nebel
  • Neue Kälte droht: Zum Monatswechsel könnten unterdurchschnittliche Temperaturen zurückkehren

Nachdem Tief Elli landesweit teilweise für Glätte- und Schneechaos gesorgt hat, macht sich nun ein deutlicher Wetterumschwung bemerkbar. Tief Gunda verdrängt die kalte Winterluft und bringt Regen nach Deutschland. Stellenweise kletterte das Quecksilber bereits auf mehr als zehn Grad. Doch die nächste Kaltluft-Klatsche bringt sich bereits in Stellung.

Tief Gunda bringt Regen statt Schnee

An den kommenden Tagen der Woche müsse man meist mit einem unspektakulären Mix aus Regen und stellenweise längeren sonnigen Abschnitten rechnen - letzteres vorwiegend im Süden und in der Mitte. Nachts sei laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit Nebel möglich, in der Osthälfte gebietsweise Frost. Doch das ungewöhnlich milde Wetter ist nicht von langer Dauer. "Zum Wochenende kühlt es sich insgesamt wieder ab und dann ist verbreitet wieder mit Nachtfrost zu rechnen", sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Die Höchstwerte liegen dann nur noch im einstelligen Bereich. Ein erneuter Wintereinbruch mit Schnee sei aber bisher nicht in Sicht.

Kalte Ostlage im Anmarsch? Kältewelle zum Monatswechsel möglich

Wie "weather.com" berichtet, könnte uns jedoch eine neue Kältewelle zum Monatswechsel erwarten. Demnach könnte der Februar mit winterlichem Wetter starten. Darauf deuten die Wettermodelle zumindest hin. Laut der Prognose vom Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMWF) werden von Ende Januar bis Mitte Februar unterdurchschnittliche Temperaturen erwartet. Niederschlag soll es hingegen kaum geben. Laut "weather.com" spreche das für eine kalte Ostlage, bei der trockene arktische Luft aus dem Osten nach Mitteleuropa gelangt.

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/sfx/news.de/dpa

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