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Justiz: Urteil gegen Richter wegen Belästigung wird geprüft

Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

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Nach dem Urteil gegen einen Richter wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt. Der Bundesgerichtshof werde sich nun mit dem Verfahren befassen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück mit. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Der vorläufig vom Dienst suspendierte Jurist aus dem Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) war vergangene Woche zu einer Geldstrafe von 7.000 Euro wegen übergriffiger Handlungen gegen eine Kollegin verurteilt worden. Er hatte nach Überzeugung des Landgerichts Osnabrück zu zwei verschiedenen Gelegenheiten versucht, seine Kollegin gegen ihren Willen auf den Mund zu küssen. In allen weiteren Anklagepunkten wurde der Richter des Amtsgerichts Lingen freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten unter anderem wegen sexueller Nötigung in Tateinheit mit Körperverletzung gefordert. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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