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Unwetter-Horror im September 2023: Wetter-Chaos in Deutschland! Mann in Rheinland-Pfalz vom Blitz erschlagen

Gewitter krachen die Spätsommerhitze in dieser Woche weg. Bild: AdobeStock / Tryfonov

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Das Spätsommerwetter neigt sich dem Ende entgegen. Tiefdruckausläufer greifen auf Deutschland über. Meteorologen warnen vor einer größeren Gewitterlage mit lokaler Unwettergefahr. Es drohen Starkregen, Hagel und stürmische Böen. Bereits am Dienstag wüteten erste Unwetter über Deutschland. Ein Mann kommt dabei ums Leben.

Deutscher Wetterdienst warnt vor"auflebenden Schauer- und Gewittertätigkeit"

Auch am Mittwoch (13.09.2023) breitet sich die Gewitterlage weiter aus. Der DWD spricht von einer "auflebenden Schauer- und Gewittertätigkeit". Vor allem im Osten und Südosten drohen örtlich kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Lokal seien Unwetter möglich. Am Donnerstag (14.09.2023) soll es laut Vorhersage an den Alpen zwar noch etwas Regen und vereinzelte Gewitter geben, doch grundsätzlich soll sich das Wetter wieder beruhigen. "Mit 18 bis 24 Grad sind die Temperaturen aber im Vergleich zur aktuellen Situation deutlich gedämpfter. Freitag und Samstag steigen die Temperaturen aber voraussichtlich schon wieder etwas an", heißt es vom DWD.

Unwetter kracht Spätsommer-Hitze weg: Alle aktuellen News zur Wetter-Lage im Überblick

+++ 13.09.2023: Regionalzüge fahren wegen Unwetterwarnung langsamer +++

Wegen einer Unwetterwarnung fahren einige Regionalzüge der Deutschen Bahn in Rheinland-Pfalz und im Saarland mindestens bis zum Mittwochmorgen langsamer. Es komme zu hohen Verspätungen und Anschlussverlusten, teilte die DB Regio Mitte am Dienstagabend mit. Es stehe jedoch die Sicherheit des Personals, der Fahrgäste und des Eisenbahnbetriebes im Vordergrund.

Betroffen sind zehn Linien; unter anderem die Pfälzische Maximiliansbahn, also die Linien RE6 Karlsruhe-Landau-Neustadt-Kaiserslautern und RB51 Neustadt-Landau-Winden-Wörth-Karlsruhe. Auch für die Kurbadlinie, also die RB54 Winden-Bad Bergzabern, gilt die Maßnahme; ebenso für die Queichtalbahn mit den Zügen der RB55 Landau-Annweiler-Hinterweidenthal-Pirmasens und die RB68 Pirmasens-Zweibrücken-Saarbrücken (Schwarzbachtalbahn).

+++ 13.09.2023:Starkregen und Hagel in Worms - Straßen weiß, Rathauskeller nass +++

 

Ein Unwetter mit Starkregen und Hagel hat die Straßen in Worms am Dienstag in eine winterliche Landschaft verwandelt und einige Schäden verursacht. Auf Fotos der Feuerwehr ist zu sehen, wie der Hagel die Straßen der Stadt in Rheinland-Pfalz so bedeckt, dass es wie eine dünne Schneedecke wirkt. Seit dem kurzen, aber extremen Unwetter gegen 19 Uhr ist die Feuerwehr im Dauereinsatz, wie sie auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

Beim Klinikum sei demnach das Dachfenster oberhalb der Operationssäle zerstört. Das THW sei dort und verschließe diese provisorisch, hieß es weiter. In den Rathauskeller sei Wasser eingedrungen. Am Dach einer Schule sei ein erheblicher Schaden entstanden. Zahlreiche Straßen seien überflutet worden und mehrere Gebäude hätten Wasser in den Kellern. In einigen Stadtteilen seien zudem Äste abgebrochen, Fenster zu Bruch gegangen oder Fahrzeuge beschädigt worden.

+++ 13.09.2023: Mann in Rheinland-Pfalz vom Blitz erschlagen +++

Bei Gewittern über dem Norden von Rheinland-Pfalz ist ein Mann von einem Blitz getroffen worden und gestorben. Der 43-Jährige war mit seinem Roller unterwegs, als das Unglück im Rhein-Lahn-Kreis geschah, wie die Polizei in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Er starb demnach noch vor Ort. Im Kreis Cochem-Zell schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Der brennende Dachstuhl konnte aber gelöscht werden, Verletzte gab es hier nicht.

Insgesamt wurden durch die Unwetterfront mit Starkregen laut Polizei weit über 100 Keller überflutet. Wegen umgestürzter Bäume und Geröll auf den Fahrbahnen habe es etwa 25 kurzfristige Straßensperrungen gegeben. Im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz gab es bei zwölf wetterbedingten Verkehrsunfällen insgesamt zwei Leicht- und zwei Schwerverletzte. An manchen Orten im Rhein-Hunsrück-Kreis fiel für etwa fünf Stunden der Strom aus.

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/fka/news.de/dpa

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