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Wetter im August 2023 aktuell: Hitze-Sommer noch bis in den Herbst hinein! Langfristprognose aktualisiert

Bleibt der Sommer bis Ende August heiß? Bild: AdobeStock / Günter Albers

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Halbzeit beim meteorologischen Sommer: Wetter-Experten sind sich sicher, dass der Sommer 2023 einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 werden könnte. Die neuesten Langzeitprognosen der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) untermauert diese Vermutung.

Sommer-Prognose aktualisiert: Bleibt es bis Ende August 2023 heiß?

Laut NOAA sollen die Temperaturen im August 2023 in weiten Teilen der Bundesrepublik um 0,5 bis 1 Grad vom langjährigen Mittel von 1991 bis 2020 abweichen. Im Südosten sogar bis zu 2 Grad. Auch besonders viel Regen dürfte es im August laut Langfristprognose nicht geben. Während die Niederschlagsmengen verbreitet im Durchschnitt liegen sollen, droht dem Nordwesten deutlich weniger Regen, dem Alpenraum etwas mehr.

Bis zu 2 Grad wärmer! Europäer prophezeit deutlich wärmeren August

Anders die Langfristprognose desEuropäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF): Demnach sollen die Temperaturen verbreitet bis zu 1,5 Grad vom langjährigen Temperaturmittel abweichen. In einem breiten Streifen von Rheinland Pfalz bis Nordbayern, der Grenzregion von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie dem Südwesten und Südosten könnte die Temperaturabweichung sogar bis zu 2 Grad betragen. Die Europäer rechnen demnach mit einem deutlich wärmeren August als die NOAA. Viel Regen ist jedoch auch in der ECMW-Prognose nicht erkennbar.

Jedoch könnte ein mögliches Skandinavientief dem Hitzesommer vorzeitig den Garaus machen. Der bisherige Wetterverlauf könnte dadurch gehörig auf den Kopf gestellt werden. Noch ist jedoch unklar, wie sich das Tiefdrucksystem in Nordeuropa positionieren wird.

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Langzeitprognose: Meteorologen sagen sehr warmen Herbst voraus

Obwohl der meteorologische Herbst erst in knapp sechs Wochen beginnt, wagen sich Meteorologen bereits an eine erste Prognose. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet einen relativ warmen Herbst. "Die internationalen WMO-Modelle bestätigen die saisonale DWD-Vorhersage zu einem wärmeren Frühherbst in Deutschland und zeigen, wie das deutsche #Klimavorhersagesystem, wärmere Bedingungen in vielen Regionen der Erde", untermauert der DWD auf Twitter seine Prognose.

Die "Trefferquote" von langfristigen Vorhersage sei allerdings deutlich geringer als Vorhersagen für die kommenden Tage. Die aktuelle Prognose für den Herbst sind für DWD-Sprecher Andreas Friedrich allerdings "weder überraschend noch unerwartet in einer Zeit der Klimaerwärmung". Wie hoch die Temperaturabweichung zum langjährigen Vergleichsmittel der vergangenen 30 Jahre sein dürfte, könne noch nicht prognostiziert werden, sagte er. Dass es wärmer als in früheren Jahren sei, sei dagegen das neue Normal. "In diesen Zeiten ist es ein 'Ausreißer', wenn ein Monat einmal zu kalt ist.'

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/fka/news.de/dpa

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