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Tierbordelle mit Affen: Orang-Utans zur Prostitution mit Menschen gezwungen

Orang Utans werden in Indonesien oft als Sexsklaven missbraucht. Bild: dpa

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Es klingt so widerwärtig, dass man kaum glauben kann, dass es wahr ist. Jedoch ist es in Indonesien grausame Realität. Denn dort gibt es Tierbordelle, in denen sich Menschen an Affen vergehen. Vor allem Orang-Utans sollen sehr gefragt sein. Sie werden missbraucht, misshandelt und haben schreckliche Qualen zu erleiden, wie "tag24.de" berichtet.

Die Orang-Utans werden für die Freier kahlgeschoren und geschminkt

Im Regenwald Indonesiens werden die gefangenen Orang-Utan-Weibchen zum Sex angeboten. In einfachen Wellblechhütten, in dreckigen Räumen. Die Affen werden kahlgeschoren und die Gesichter geschminkt. Ein Weibchen wird jeden Tag dutzend Male vergewaltigt und gequält. Und das Geschäft boomt. Die Bordell-Betreiber sind längst professionell aufgestellt und bestens organisiert, schreibt "tag24.de".

Jung-Affen werden erst zu Haushaltshilfen, dann zu Sex-Sklaven

Die älteren weiblichen Tiere werden oft getötet, ihre Jungen aber werden weiterhin als Sex-Sklaven missbraucht. Der Grund: Die älteren Tiere sind meist wild und werden eingefangen. Sie sind nur schlecht an den Menschen zu gewöhnen und scheu. Jungtiere, die in Gefangenschaft geboren werden, sind da wesentlich zutraulicher. Ihre Schicksale verlaufen alle gleich. Zunächst werden sie als Haushaltsgehilfen abgerichtet. Erreichen sie ein bestimmtes Alter, beginnen die Vergewaltigungen. Wenn ein Affe nicht in der Prostitution eingesetzt wird, muss er als Gogo-Affe in Bars arbeiten.

Die missbrauchten Orang-Utans werden nur maximal 15 Jahre alt

Orang-Utans sind so gutmütige Tiere, dass sie ihren Peinigern nichts entgegensetzen. Das macht sie für die Bordell-Betreiber zu den perfekten Opfern. Dass sie dennoch Höllenqualen leiden, ist an der Lebensdauer der misshandelten Affen zu erkennen. Sie werden maximal 15 Jahre alt, während ein Orang Utan in Freiheit bis zu 50 Jahre alt wird.

Vorgehen gegen Affen-Sexhandel schwierig

Tierschutzverbände bemühen sich um Rettungsaktionen, doch diese gestalten sich oft schwierig. Denn Korruption und der lasche Umgang mit Zuhältern, macht das Vorgehen gegen den Sexhandel mit Affen nicht leicht. Dorfbewohner, für die der Handel mit den Affen eine gute Einnahmequelle ist, leisten oft sogar bewaffneten Widerstand.

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gea/koj/news.de

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