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Polizei-News Fürstenfeldbruck, 03.07.2026: VPI Fürstenfeldbruck unter neuer Leitung - POR Cornils folgt auf POR Totzauer, der im März in den Ruhestand ging

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

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Für München hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

Im Rahmen eines Dienststellenbesuchs begrüßte Polizeipräsidentin Kerstin Schaller den neuen Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck, Herrn Polizeioberrat (POR) Martin Cornils.

Herr Cornils wechselte zum 01.07.2026 vom Bayerischen Landeskriminalamt, wo er fast sechs Jahre lang das Sachgebiet für Personenfahndung leitete, zur Dienststelle in der Bergsonstraße in München. Hier ist er für rund 85 Mitarbeitende verantwortlich, die sich um sämtliche Verkehrsbelange auf insgesamt über 200 Kilometer Autobahn auf der A 8, A 96 und A 99 kümmern. Die VPI Fürstenfeldbruck verfügt über einen Arbeitsbereich für die technische Verkehrsüberwachung, eine Schwerverkehrskontrollgruppe, eine Fahndungskontrollgruppe, den Bereich der Unfallfluchtfahndung sowie die zentrale Bildauswertung, die die Fotos der Verkehrsverstöße für den gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord auswertet.

„Nach den Jahren beim LKA freue ich mich auf die neue Aufgabe“, so der 59-jährige Cornils, der mit seiner Familie im Landkreis Starnberg wohnt. Weitere Stationen seines bisherigen Werdegangs waren u. a. bei der VPI München Verkehrsüberwachung bei der VPI München Verkehrserziehung sowie eine mehrjährige Verwendung beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration, wo er bereits für Verkehrsangelegenheiten zuständig war.

Wertvolle Tipps kann ihm POR a. D. Thomas Totzauer geben, der die Dienststelle 21 Jahre lang geleitet hatte und mit Ablauf März 2026 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war. Er nutzte die Gelegenheit, seinen Nachfolger persönlich zu begrüßen.

„Für mich ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wieder in die Dienststelle zurückzukehren. Nach 21 Jahren als Dienststellenleiter sind die Kolleginnen und Kollegen der VPI Fürstenfeldbruck für mich weit mehr als frühere Wegbegleiter – es ist eine ganz besondere Verbundenheit entstanden, die auch mit dem Eintritt in den Ruhestand bestehen bleibt. Ich genieße den neuen Lebensabschnitt sehr, freue mich über die zusätzliche Zeit für meine Familie und kann mich als ehrenamtlicher Erster Bürgermeister von Schöngeising weiterhin mit viel Engagement für Menschen einsetzen.“, sagt der 63-Jährige.

Polizeipräsidentin Schaller dankte Herrn Totzauer für die fast 46 Jahre, die er bei der bayerischen Polizei und speziell im Polizeipräsidium Oberbayern Nord Dienst geleistet hatte.

Aus dieser Zeit sind ihm vor allem zwei Einsätze in Erinnerung geblieben. Zum einen die Entführung der damals siebenjährigen Natalie Astner im Bereich Landsberg am Lech. Diesen Einsatz hat Thomas Totzauer als Mitglied der Verhandlungsgruppe sehr eng bis zum tragischen Ende begleitet. Aus einem ganz anderen Grund erinnert er sich gerne an den anderen Einsatz: 2022 war er beim G7-Gipfel dabei und sorgte mit dafür, dass die Strecke zum Veranstaltungsort für alle geladenen Gäste frei befahrbar blieb. Dieser Großeinsatz, der Dank der Mitwirkung aller Beteiligten erfolgreich durchgeführt werden konnte, war für ihn auch Ausdruck der Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei.

Frau Schaller war es auch ein Anliegen, sich bei Ersten Polizeihauptkommissar Uwe Borowski zu bedanken. Als stellvertretender Dienststellenleiter übernahm er in den vergangenen Monaten die Verantwortung für die Dienststelle.

„Martin Cornils weist eine große Bandbreite an polizeilichen Verwendungen auf. Seine Erfahrungen, die er beim LKA und zuvor beim Innenministerium gewonnen hat, wird er zum besten Nutzen der VPI Fürstenfeldbruck einbringen. Zusammen mit dem erfahrenen Autobahnpolizisten Uwe Borowski haben wir für die Dienststelle ein zukunftsträchtiges Führungsteam gefunden“, freut sich Polizeipräsidentin Schaller. „In Zeiten ständig wachsender und sich fortlaufend ändernder Mobilität nimmt die Verkehrssicherheitsarbeit einen wichtigen Anteil des Polizeialltags ein. Gerade eine Verkehrspolizeiinspektion leistet mit ihren vielen Fachbereichen einen wesentlichen Anteil an der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und sorgt mit ihren Einsatzkräften rund um die Uhr für ein möglichst störungsfreies Vorwärtskommen auf den Autobahnen.“

Bildunterschrift: v. l. n. r Polizeipräsidentin Kerstin Schaller, Polizeioberrat a. D.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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