Polizeieinsatz Freising, 25.06.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Sven Hoppe
Erstellt von Team Datenjournalismus
25.06.2026 16.02
Für Ramersdorf, Schwabing, Aubing, Ludwigsvorstadt, Pasing, Sendling und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Ramersdorf: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung
Am Donnerstag, 25.06.2026, gegen 00:30 Uhr, befand sich eine 25-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München im U-Bahnhof „Innsbrucker Ring“. Ein 33-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz im Landkreis Freising ging an ihr vorbei und berührte sie dabei unsittlich am Gesäß. Anschließend stieg er verbotswidrig in den Gleisbereich und begab sich auf den anderen Bahnsteig. Zu dieser Zeit befand sich eine Streife der U-Bahnwache vor Ort und hielt den 33-Jährigen fest. Kurz darauf konnte er einer Polizeistreife übergeben werden. Er erhielt eine Anzeige wegen sexueller Belästigung und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Polizei: Die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“, welche durch das Polizeipräsidium München, die MVG-München, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei München ins Leben gerufen wurde, dient dazu, das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu steigern.
Wenn man im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, ermutigen die Akteure dazu, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird und durch den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.
Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, so zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Schwabing: Polizeieinsatz im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft
In den Abendstunden des Mittwoch, 24.06.2026, kam es zu einem Polizeieinsatz im Bereich der Leopold- und Ludwigstraße im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft.
Um 21:00 Uhr fand die Begegnung Bosnien-Herzegowina gegen Katar statt. Nach einem Sieg der Bosnisch-Herzegowinischen Mannschaft begaben sich in der Spitze ca. 1.200 Personen und 200 Fahrzeuge auf die Leopold- und Ludwigstraße. Über 100 Polizeibeamte waren überwiegend für Verkehrsmaßnahmen eingesetzt.
Gegen 23:30 Uhr zündeten zwei Personen pyrotechnische Gegenstände auf der Ludwigstraße. Sie wurden von Polizeikräften des Münchner Unterstützungskommandos gestellt und erhielten eine Anzeige. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden wiederholt pyrotechnische Gegenstände gezündet, wobei keine Verursacher festgestellt werden konnten. Ein Motorradfahrer, welcher mehrere Burn-Outs auf der Fahrbahn machte, konnte ebenfalls durch Kräfte des Münchner Unterstützungskommandos gestellt und angezeigt werden.
Um einen Überblick über die Einsatzlage und die Anzahl der Personen zu gewinnen wurde auch eine polizeiliche Drohne eingesetzt.
Durch Polizeikräfte wurde versucht die feiernden Personen überwiegend auf eine Verkehrsfläche im Bereich des Siegestores zu leiten, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Kurz nach 01:00 Uhr nachts begaben sich die meisten Personen eigenständig nach Hause, so dass der Einsatz beendet werden konnte. Während des Polizeieinsatzes kam es zu einer Vielzahl von Beschwerden durch Anwohner wegen des Lärms. Nennenswerte Sicherheitsstörungen oder Verletzte wurden während des Einsatzes nicht festgestellt.
Aubing: Jugendliche setzen Hecke in Brand und flüchten
Am Mittwoch, 24.06.2026, gegen 16:05 Uhr, befanden sich vier unbekannte Jugendliche im Bereich Aubing. Dort warfen sie einen selbstgebauten Brandsatz in eine Hecke. Die Hecke und ein daneben befindlicher Baum gerieten in Brand, wodurch ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstand. Die vier Jugendlichen flüchteten daraufhin. Ein Zeuge verständigte Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Identifizierung von Tatverdächtigen. Eine Personenbeschreibung der Jugendlichen liegt nicht vor.
Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen eines Verbrechens der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion werden durch das Kommissariat 13 geführt.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Wiesentfelser Straße, Bodenseestraße und Limesstraße (Aubing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Ludwigsvorstadt: Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Motorrad - zwei Personen schwer verletzt
Am Mittwoch, 24.06.2026, gegen 22:30 Uhr, wollte ein 38-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Mönchengladbach die Sonnenstraße zu Fuß überqueren.
Zeitgleich fuhr ein 32-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Harley-Davidson Motorrad auf der Sonnenstraße in Richtung Sendlinger Tor.
Im Bereich einer Fußgängerfurt, deren Ampel zum Unfallzeitpunkt nicht in Betrieb war, kam es zum Zusammenstoß.
Beide Personen wurden schwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Am Motorrad entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.
Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen für etwa drei Stunden gesperrt werden. Es kam zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Pasing: Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrerinnen - eine Person schwer verletzt
Am Mittwoch, 24.06.2026, gegen 09:40 Uhr, kam es im Bereich der Blumenauer Straße und der Bäckerstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrerinnen.
Eine 14-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München, fuhr mit einem Fahrrad auf der Blumenauer Straße in Richtung der Bäckerstraße.
Zeitgleich fuhren zwei weitere 14-jährige Deutsche, ebenfalls mit Wohnsitzen in München, mit Fahrrädern in gleicher Richtung. Alle drei befanden sich auf dem Weg zur Schule und trugen einen Fahrradhelm.
Im Bereich der Einmündung zur Bäckerstraße bog die erstgenannte 14-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der neben ihr fahrenden 14-Jährigen und beide stürzten zu Boden.
Die 14-Jährige wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die zweite beteiligte Radfahrerin sowie die dritte Schülerin blieben unverletzt.
An den beteiligten Fahrrädern entstand kein unfallrelevanter Sachschaden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Sendling: Rolltreppe fällt von Lastwagen
Am Mittwoch, 24.06.2026, gegen 16:00 Uhr, fiel auf dem Mittleren Ring in Fahrtrichtung Westen kurz vor dem Heckenstallertunnel eine Rolltreppe von der Ladefläche eines Lastwagens auf die Fahrbahn.
Nach bisherigen Erkenntnissen war die Ladung des Lastwagens nicht ausreichend gesichert. Verletzt wurde niemand. Die Fahrbahn wurde durch den Vorfall nicht beschädigt.
Zur Bergung der etwa eine Tonne schweren Rolltreppe musste die Fahrtrichtung Westen für über zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die Ladung ordnungsgemäß gesichert und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.
Gegen den 48-jährigen Fahrzeugführer mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzureichender Ladungssicherung eingeleitet.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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