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Polizeieinsatz Lehrte, 24.06.26: Gefahrgutaustritt sorgt für erneuten Großeinsatz im Bereich Lehrte

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es zu einem Gefahrgutaustritt aus einem Kesselwagen auf dem Rangiergelände der Deutschen Bahn im Bereich Lehrte gekommen. Ein Bahnmitarbeiter hatte bemerkt, dass aus einem Flansch eines Kesselwagens der Gefahrstoff Methyl-tert-butylether austrat. Da es sich hierbei um eine leicht entzündbare Flüssigkeit handelt, die zudem explosive Dämpfe entwickelt und der Stoff reizend für Augen und Atemwege ist, wurde von der Feuerwehrleiststelle in Hannover um 3:58 Uhr nicht nur für die Ortsfeuerwehr Lehrte Alarm ausgelöst, sondern ebenfalls für den gesamten Gefahrgutzug der Region Hannover Ost. Dies war damit der dritte große Gefahrguteinsatz im Einsatzbereich der Stadt Lehrte innerhalb dieses Monats (siehe Berichte vom 06.06. und 20.06.2026).

Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort bestätigte sich die Lage und es wurde unverzüglich damit begonnen, einen entsprechenden Brandschutz sicherzustellen. Im Verlauf des Einsatzes wurde der bereits ausgetretene Stoff mit Schaum abgedeckt und so die Entstehung von explosiven Dämpfen verhindert. Damit konnte gleichzeitig sichergestellt werden, dass für einen weiteren Güterzug, der im unmittelbaren Bereich zur Einsatzstelle abgestellt war und der mit einem hochgiftigen und ätzenden Gefahrstoff beladen war, keine Gefahr mehr drohte. Einem Trupp unter Chemikalienvollschutzanzügen gelang es schließlich, den undichten Flansch zu verschließen.

Gegen 7:20 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr vor Ort beendet und die Einsatzstelle konnte dem Notfallmanager der Bahn übergeben werden.

Während des Feuerwehreinsatzsatzes war die Bahnstrecke zwischen Lehrte und Hannover für den Zugverkehr gesperrt. Ebenfalls musste der Eisenbahnlängsweg zwischen der Brüsseler Straße und der Breiten Lade durch die Polizei gesperrt werden. Verletzte gab es bei dem Einsatz keine. Über eine eventuelle Schadenhöhe kann keine Angabe gemacht werden.

Im Einsatz waren rund 120 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der Unteren Wasserbehörde, der Stadtentwässerung und der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Freiwillige Feuerwehr vom 24.06.2026 gegen 14:03 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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