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Polizeieinsatz München, 18.06.2026: Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach bewaffnetem Raubüberfall auf Uhrenhändler

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

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Für Ludwigsvorstadt, Haidhausen, Bogenhausen, Maxvorstadt, Neuhausen-Nymphenburg, Sendling-Westpark und Laim und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Ludwigsvorstadt: Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach bewaffnetem Raubüberfall auf Uhrenhändler

Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 16:45 Uhr, ereignete sich ein Raubüberfall auf einen Uhrenhändler in der Ludwigsvorstadt. Nach bisherigem Erkenntnisstand gelangten zwei Personen in das Geschäft und bedrohten die dort anwesenden Personen, darunter drei Mitarbeiter und einen Kunden unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Elektroschockers. Anschließend fesselten sie diese und entwendeten mehrere hochwertige Uhren im Wert eines sechsstelligen Betrags. Verletzt wurde dabei niemand. Die Täter entfernten sich anschließend mit einem Pkw.

Einer der Mitarbeiter informierte den Polizeinotruf 110. Sofort wurde eine Vielzahl von Polizeistreifen zum Einsatzort geschickt. Zudem wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit über 40 Polizeistreifen und unter Einbindung eines Polizeihubschraubers eingeleitet.

Während der intensiven Fahndung ging beim Polizeinotruf ein Zeugenhinweis ein. Demnach stellten zwei Personen ihren Pkw im Bereich der Theresienwiese ab und wechselten dort in ein Taxi, wobei sie sich auffällig umsahen. Durch den Zeugenhinweis gelang es gegen 17:50 Uhr das Taxi auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg kurz nach der Anschlussstelle Schwabing zu stellen. Bei der Kontrolle konnten die beiden Tatverdächtigen und der nach bisherigem Erkenntnisstand unbeteiligte Taxifahrer im Fahrzeug festgestellt werden.

Zudem wurden mehrere Uhren und weitere tatrelevante Gegenstände aufgefunden und sichergestellt.

Bei einem der Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der zweite Tatverdächtige konnte noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden.

Während der Festnahmeaktion musste die A9 stadtauswärts für ca. eine Stunde gesperrt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die beiden Tatverdächtigen wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo sie zur Klärung der Haftfragen im Verlauf des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Das Kommissariat 21 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Haidhausen: Festnahme eines Tatverdächtigen nach schwerer Brandstiftung in einer Kirche

siehe Medieninformation vom 26.05.2026, Nr. 779

Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 23.05.2026, zu einem Feuer in der St.-Johannes-Kirche in Haidhausen. Dort entstand ein Sachschaden in Höhe eines vierstelligen Eurobetrages. Durch den Brand wurde niemand verletzt.

Nachdem im versperrten Kirchenschiff Reste eines abgebrannten Pappkartons festgestellt werden konnte, wurde aufgrund einer vorsätzlichen Brandstiftung durch das Kommissariat 13 ermittelt.

Am Dienstag, 16.06.2026, meldete sich ein 27-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz in Deutschland, gegen 10:30 Uhr, bei einer Münchner Polizeidienststelle und gab an, für diese Brandstiftung verantwortlich zu sein. Er wurde daraufhin festgenommen und wegen der schweren Brandstiftung angezeigt.

Der 27-Jährige wurde anschließend der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der Richter erließ einen Unterbringungsbefehl, da auch eine psychische Problematik festgestellt wurde.

Das Kommissariat 13 führt weiterhin die Ermittlungen.

Bogenhausen: Festnahme eines Tatverdächtigen nach schwerer Brandstiftung

siehe Medieninformation vom 29.05.2026, Nr. 797

Wie bereits berichtet, kam es am Sonntag, 17.05.2026, kurz nach 14:30 Uhr, zu einem Brand in einer Wohnung. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Im Lauf der Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass das Feuer durch einen bis dato unbekannten Täter vorsätzlich gelegt worden war, um den Diebstahl mehrerer Gegenstände aus der Wohnung zu verdecken.

Durch die weiteren Ermittlungen konnte schließlich ein 24-Jähriger mit venezolanischer und peruanischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Am Dienstag, 16.06.2026, konnte der Tatverdächtige in einer Wohnung in Berg am Laim durch Polizeibeamte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der Durchsuchung der Wohnung konnte das Diebesgut (u. a. Elektrogeräte) aus der Brandwohnung sichergestellt werden. Zudem wurden weitere Gegenstände sichergestellt, von denen anzunehmen ist, dass sie aus Diebstählen stammen dürften.

Am Mittwoch, 17.06.2026, erließ ein Haftrichter des Amtsgericht München auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

Das Kommissariat 13 führt weiterhin die Ermittlungen.

Maxvorstadt: Verkehrsunfall zwischen Lkw und Fahrrad - eine Person schwer verletzt

Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 08:50 Uhr, befuhr ein 64-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München, mit einem Lkw die Seidlstraße in Richtung Paul-Heyse Unterführung. An der Kreuzung zur Karlstraße wollte er mit dem Lkw nach links abbiegen und fuhr hierfür auf dem ganz linken Fahrstreifen.

Zeitgleich befuhr eine 36-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad ebenfalls die Seidlstraße in Richtung Paul Heyse Unterführung.

An der Kreuzung zur Karlstraße wechselte die 36-Jährige von ihrem Fahrstreifen nach links direkt vor den anfahrenden Lkw, woraufhin es zum Zusammenstoß zwischen dem abbiegenden Lkw und der Fahrradfahrerin kam. Die 36-Jährige stürzte hierbei und wurde schwer verletzt.

Die Radfahrerin musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden.

Am Fahrrad entstand ein hoher Sachschaden. Der Lkw wurde leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.

Während der Unfallaufnahme kam es lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Neuhausen-Nymphenburg: Verkehrsunfallflucht durch Rettungsfahrzeug

Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 13:30 Uhr, kam es auf der Landshuter Allee in Neuhausen-Nymphenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und zwei Pkw.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 13:30 Uhr, ein bislang unbekannter Fahrer eines Rettungswagens unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Landshuter Allee in Richtung Dachauer Straße. Aufgrund stockenden Verkehrs hatten die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse gebildet. Der Rettungswagen nutzte diese zur Durchfahrt.

Auf Höhe der Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) kam es beim Vorbeifahren zu seitlichen Kollisionen mit einem BMW Pkw, geführt von einem 45-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, sowie einem weiteren VW Pkw, geführt von einem 29-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit und ebenfalls mit Wohnsitz in München.

Der bislang unbekannte Fahrer des Rettungswagens setzte seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt.

An den beiden Pkw entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zu dem beteiligten Rettungswagen, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel. 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Neuhausen-Nymphenburg: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad - eine Person schwer verletzt

Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 13:35 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, mit einem Audi Pkw die Nederlinger Straße in Richtung Nördliche Auffahrtsallee. An der Kreuzung zur Canalettostraße wollte er diese geradeaus überqueren. An der Kreuzung galt für ihn Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt gewähren).

Zeitgleich fuhr eine 62-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München, mit einem Fahrrad auf der Canalettostraße in Fahrtrichtung Kuglmüllerstraße. An der Kreuzung zur Nederlinger Straße wollte sie diese geradeaus überqueren. An der Kreuzung galt für sie Verkehrszeichen 301 (Vorfahrt)

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß stürzte die 62-Jährige und wurde schwer verletzt. (u. a. Kopfverletzungen) Zum Unfallzeitpunkt trug die 62-Jähirge keinen Fahrradhelm.

Die Fahrradfahrerin musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Der 26-Jährige blieb unverletzt.

An dem Pkw und dem Fahrrad entstand jeweils geringer Sachschaden. Der Gesamtschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei: Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.

Sendling-Westpark und Laim: Zwei Fälle von Callcenterbetrug durch sogenannte Schockanrufe

Fall 1: Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 15:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München, einen Anruf von bislang unbekannten Tätern. Diese gaben vor, dass ihre Tochter schwer erkrankt sei und dringend Geld für eine medizinische Behandlung benötigt werde.

Im weiteren Verlauf übergab die Seniorin Bargeld sowie Wertgegenstände an eine bislang unbekannte Person. Der Beuteschaden liegt nach derzeitigem Stand im mittleren fünfstelligen Bereich.

Als sie kurz darauf Bedenken bekam, verständigte sie den Polizeinotruf 110.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen brachten keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern.

Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, südeuropäisches Erscheinungsbild

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Rattenberger Straße, Krüner Straße, Alpspitzstraße und Heiterwanger Straße (Sendling Westpark) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Fall 2: Am Mittwoch, 17.06.2026, gegen 13:00 Uhr, erhielt ein über 90-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München einen ähnlichen Anruf einer bislang unbekannten Täterin. Diese behauptete, seine Tochter sei schwer erkrankt und benötige dringend eine kostspielige Behandlung.

Der Senior wurde dazu veranlasst, Auskünfte über vorhandene Wertgegenstände zu geben. Kurze Zeit später erschien ein bislang unbekannter Mann an seiner Wohnanschrift und nahm Wertgegenstände entgegen.

Der entstandene Vermögensschaden wird auf einen hohen vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Nach der Geldübergabe äußerte der über 90-jährige seiner Nachbarin gegenüber Bedenken, die ihn daraufhin anwies, den Polizeinotruf 110 zu verständigen.

Auch in diesem Fall brachten die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern.

Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schmales Gesicht, gebräunte Haut, südeuropäisches Erscheinungsbild; bekleidet mit einer schwarzen langen Hose sowie einem schwarzen langärmeligen Oberteil.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hauzenberger Straße, Elsenheimerstraße, Westendstraße, Zschokkestraße (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z. B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.

Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte…

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!

  • Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung. * Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren. * Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände! * Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar!

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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