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Polizei-News Verbandsgemeinde Nahe-Glan, 17.06.26: Polizei warnt vor gefährlichen Online-Challenges

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

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An einer weiterführenden Schule kam es unter zwei Schülern zu einer gefährlichen Challenge: Nach aktuellen Erkenntnissen würgte ein 13-Jähriger einen 14-jährigen Mitschüler bis zur Bewusstlosigkeit. Der als "Blackout-Challenge" bekannte Vorfall ereignete sich bereits am 9. Juni, wurde aber erst am Dienstag bei der Polizei angezeigt. Die Beamten haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und warnen eindringlich: Nehmt nicht an solchen Challenges teil! Sie sind lebensgefährlich!

Gefahren durch digitale Mutproben

Digitale Challenges - oft als Mutproben in Sozialen Medien verbreitet - können harmlos beginnen, bergen aber nicht selten erhebliche Risiken. Einige dieser "Herausforderungen" zielen darauf ab, körperliche Grenzen auszutesten oder extreme Handlungen durchzuführen. So können scheinbar harmlose Aktionen wie das Einatmen von Spraydosen oder das Konsumieren übermäßig scharfer Lebensmittel zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Dazu zählen unter anderem Atemnot, Kreislaufprobleme oder sogar Hirnschädigungen und andere dauerhaft anhaltende Gesundheitsschäden.

Besonders problematisch sind Inhalte, die selbstverletzendes Verhalten oder gefährliche Schönheitsideale verherrlichen. Solche Darstellungen können bei Kindern und Jugendlichen zu riskantem Verhalten führen. Hinweise auf solche Inhalte können Sie unter www.jugendschutz.net/verstoss-melden melden.

Empfehlungen für Eltern und Erziehungsberechtigte

  • Im Dialog bleiben: Fragen Sie regelmäßig nach, welche Trends und Challenges aktuell in den Sozialen Medien Ihres Kindes verbreitet werden. So können Sie frühzeitig auf mögliche Gefahren aufmerksam werden und rechtzeitig reagieren.
  • Kritisches Hinterfragen fördern: Ermutigen Sie Ihr Kind, Inhalte zu prüfen - viele Challenges sind erfunden oder übertrieben dargestellt.
  • Widerstandsfähigkeit stärken: Bestärken Sie Ihr Kind, sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Betonen Sie, wie wichtig es ist, sich nicht durch Gruppendruck zu gefährlichem Verhalten drängen zu lassen.
  • Verantwortung vermitteln: Erklären Sie, dass das Teilen gefährlicher Challenges andere in Gefahr bringen kann.
  • Meldestellen nutzen: Gefährliche Inhalte können Sie bei Plattformen wie internet-beschwerdestelle.de oder jugendschutz.net melden. Im Zweifel und bei Hinweisen auf strafbare Handlungen, wenden Sie sich an die Polizei.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de im Internet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Westpfalz vom 17.06.2026 gegen 16:26 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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