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Polizeieinsatz Berlin Tempelhof-Schöneberg, 16.06.2026: Randalierer im Kaufhaus festgenommen

Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jörg Carstensen

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Gestern Nachmittag wurden Polizeikräfte zu einer randalierenden Person nach Schöneberg gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen hielt sich ein 43 jähriger Gast in Begleitung eines 28-Jährigen gegen 16:30 Uhr in dem Restaurant eines Kaufhauses in der Tauentzienstraße auf. Die beiden Männer sollen in eine verbale Auseinandersetzung geraten sein. Im weiteren Verlauf soll der 43-Jährige Lebensmittel und ein Glas geworfen haben. Darüber hinaus forderte er den Koch zu einem körperlichen Kampf heraus. Der Mann sollte daraufhin durch den Sicherheitsdienst des Hauses aus dem Restaurant verwiesen werden, was aufgrund seiner erheblichen Aggressivität nicht gelang. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei versuchten anschließend, den Mann zu beruhigen und zu fixieren. Dabei kam es zu massiven Widerstandshandlungen, darunter ungezielte Schläge und Tritte. Als die Einsatzkräfte versuchten, eine Selbstverletzung des Mannes zu verhindern, indem sie seinen Kopf vor dem Aufschlagen auf den Boden schützten, biss der Tatverdächtige einem Beamten in den beschuhten Fuß. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Der Widerstand konnte schließlich unterbunden werden. Der deutlich alkoholisierte Mann wurde im Anschluss durch einen Rettungswagen, begleitet von Polizeikräften, zur psychiatrischen Vorstellung in ein Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg ins Krankenhaus leistete der Mann weiterhin Widerstand und versetzte dem bereits zuvor verletzten Beamten einen Kopfstoß. Der Beamte erlitt Kopfschmerzen und musste seinen Dienst beenden. Aufgrund der bestehenden Eigen- und Fremdgefährdung wurde der 43 Jährigen nach ärztlicher Vorstellung in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses stationär aufgenommen. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen Bedrohung, Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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