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Polizeieinsatz Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, 06.06.2026: Besonders schwerer Landfriedensbruch

Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Malin Wunderlich

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In der vergangenen Nacht kam es in Kreuzberg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es in der Reichenberger Straße nach vorangegangenen Streitigkeiten zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und einem 30-Jährigen. Der Ältere soll dem Jüngeren mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen haben. Mehrere Personen einer in der Nähe befindlichen Bar sollen dazu gekommen sein und gingen auf den mutmaßlichen Schläger zu. Eine Gruppe von acht bis neun Personen wiederum solidarisierte sich mit dem 30-Jährigen und soll die Besucher der Bar angegriffen haben. Es kamen noch weitere Personen hinzu und es soll sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen etwa 30 Personen entwickelt haben. Auch Flaschen und Steine sollen geworfen worden sein. Als die zwischenzeitlich alarmierte Polizei eintraf, soll ein 35-Jähriger versucht haben, einem Beamten den Mehrzweckstock zu entwenden. Der Mann wurde festgenommen.Ein 50-Jähriger versuchte daraufhin, den 35-Jährigen zu befreien, was ihm aber nicht gelang. Auch er wurde festgenommen. In diesem Zusammenhang setzte die Polizei das Reizstoffsprühgerät ein, wodurch zwei Unbeteiligte leicht verletzt wurden. Sie wurden am Ort ambulant behandelt. Alle Festgenommenen kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Der 26-Jährige kam mit einer Schnittverletzung in ein Krankenhaus, aus welchem er sich vor Abschluss der Untersuchungen selbst entließ. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs übernommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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