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Polizei-News Langenhahn, 03.06.26: Presseabschlussmeldung +++ Umfangreicher Feuerwehreinsatz in Langenhahn nach Gasaustritt aus Flüssiggastank

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

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Am Dienstag, den 02.06.2026 um 16:34 Uhr wurden die Feuerwehren aus Langenhahn, Bellingen, Enspel und Stockum-Püschen zu einem Gasgeruch nach Langenhahn alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Gasaustritt aus einem Flüssiggastank, welcher in die Erde eingelassen ist, fest. Aufgrund der Lage an der Einsatzstelle wurden im weiteren Einsatzverlauf zusätzliche Spezialkräfte nachgefordert. Hierzu zählten alle drei Teileinheiten des Gefahrstoffzuges des Landkreises Westerwald (Rennerod, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen), sowie der DRK-Ortsverein Westerburg.

Darüber hinaus wurde die Führungsstaffel der Feuerwehr der VG Westerburg, der organisatorische Leiter und der Leitende Notarzt des Landkreises zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen alarmiert.

Zur Sicherung des Einsatzraumes und zum Schutz der Bevölkerung wurde die B255 und die L304 in Langenhahn für den Verkehr voll gesperrt.Mehrere Anwohner in unmittelbarer Nachbarschaft des Gastanks wurden gebeten ihre Häuser zu verlassen und kamen vorübergehend bei Bekannten unter. Sie konnten, nach umfangreichen Messungen im Innen und Außenbereich durch die Spezialkräfte des Gefahrstoffzuges im späteren Einsatzverlauf in ihre Häuser zurückkehren.

Da das Leck am Gastank nicht abgedichtet werden konnte, wurde entschieden, dass der Restinhalt des Gastanks abgepumpt werden musste. Hierfür kam ein hinzugerufenes Spezialunternehmen zum Einsatz. Um den Gasaustritt zu minimieren wurde der sogenannte Domdeckel des Tanks mit Wasser geflutet.

Ebenfalls wurde im Verlauf des Einsatzes Kontakt zur TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) aufgenommen. TUIS ist ein freiwilliges Hileleistungssystem der chemischen Industrie dem rund 130 Chemiewerke und Werkfeuerwehren angehören. Die Experten unterstützten telefonisch die Einsatzmaßnahmen vor Ort mit ihrer Fachexpertise.

Zwei Personen mussten vor Ort rettungsdienstlich behandelt und zur Beobachtung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden. Mittlerweile konnten sie das Krankenhaus aber wieder verlassen.Der Einsatz war für die Feuerwehren gegen 00:30 Uhr beendet.Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Straßensperrungen wieder aufgehoben. Die Ursache der Leckage am Gastank ist weiterhin unklar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehren VG vom 03.06.2026 gegen 10:27 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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