Lokales

Polizei-News Bodenseekreis, 14.03.26: Meldungen aus dem Bodenseekreis

Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

  • Artikel teilen:

Überlingen

Polizei muss Pfefferspray anwenden, um einen renitenten Mann zu bändigen

Einen aggressiven Ausraster eines 74-jährigen Mannes konnten die Beamten des Polizeireviers Überlingen am Freitag ab 23.33 Uhr im Helios Spital nur durch die Anwendung von Pfefferspray beenden. Es wurde niemand ernsthaft verletzt. Der Aggressor, welcher sich zunächst als Patient in der Klinik befand, zeigte sich während der medizinischen Behandlung zunehmend renitent und gegenüber dem Pflegepersonal aggressiv. Eventuell um sie zu würgen, legte er einer Bediensteten des Klinikums das Kabel eine Blutdruckmessgerätes um den Hals. Jedoch bevor weiteres geschah, konnte diese sich befreien und blieb unverletzt. In der Folge schlug der Aggressor einer anderen 27-jährigen Bediensteten mit der Faust einmal gegen deren Unterkiefer, wodurch diese Schmerzen erlitt. Im weiteren Verlauf zerbrach der in Rage geratene Mann eine Glasflasche und hielt die abgebrochene Flasche am Flaschenhals. Dabei deutete er mehrfach an, sich selbst verletzen zu wollen. Als die herbeieilenden Polizeibeamten des Polizeireviers Überlingen eintrafen, hielt der Mann noch immer die abgebrochene Flasche in gefährlicher Art und Weise in der Hand. Auf die deutlich polizeiliche Ansprache reagierte der Mann nicht und wurde bei Annäherung der Polizei zunehmend aggressiv. Da die Situation nicht anderweitig zu bereinigen war, setzten die Beamten ihren Pfefferspray ein und konnten so in der Folge die Situation beruhigen und dem Mann Handschließen anlegen. Mittels einer ärztlichen Behandlung konnte der Aggressor beruhigt werden und verblieb zunächst zur weiteren Behandlung in einem gesonderten Bereich des Klinikums. Er wird sich nun zumindest einer Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und einfach Körperverletzung verantworten müssen.

Friedrichshafen

Unbekannte werfen Eier auf fahrende Autos

Mindestens drei Verkehrsteilnehmer wurden am Freitag gegen 22.20 Uhr in der Goethestraße in Friedrichshafen mit Eiern beworfen, wodurch in mindestens einem Fall ein geringer Sachschaden entstand. Zunächst wurden die Beamten hinzugerufen, als eine 21-jährige Skodalenkerin einen Schlag an ihrem Fahrzeug feststellte, welcher wohl durch ein Ei entstand, welches gegen die Heckscheibe geworfen wurde. Als die Dame feststellen wollte, was geschehen ist, fuhr sie, vielleicht aus Nervosität, unglücklicherweise selbst noch auf eine kleine Mauer und verursachte an ihrem Fahrzeug einen Schaden von circa 1.000 Euro. Als die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Friedrichshafen den Sachverhalt vor Ort aufnahmen, meldeten sich 2 weitere Autofahrer, deren Fahrzeuge ebenfalls durch rohe Eier beworfen wurden. An mindestens einem der Fahrzeuge entstand dabei ein Lackschaden in einer Höhe von mehreren hundert Euro. Auf der Fahrbahn konnten die ermittelnden Beamten die Spuren von weiteren mutmaßlich geworfenen Eiern feststellen. Möglich ist, dass die Eier aus einer Wohnung am Eckhaus Goethestraße / Ailinger Straße geworfen wurden. Das Polizeirevier Friedrichshafen bittet, dass sich sachdienliche Hinweisgeber unter der Nummer 07541 701-3104 melden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ravensburg vom 14.03.2026 gegen 09:13 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Aktuelles aus Bodenseekreis und der Region:

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.