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Polizeimeldung München, 04.02.2026: Pkw kommt von Fahrbahn ab und fährt gegen einen Findling - eine Person verletzt

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

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Für Ramersdorf-Perlach, Maxvorstadt, Schwanthalerhöhe, Au-Haidhausen, Hadern, Höhenkirchen-Siegertsbrunn und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Ramersdorf-Perlach: Pkw kommt von Fahrbahn ab und fährt gegen einen Findling - eine Person verletzt

Am Dienstag, 03.02.2026, gegen 11:30 Uhr, parkte ein 90-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Golf Pkw in der Langbürgener Straße aus, um diese stadteinwärts zu befahren.

Nach kurzer Zeit kam er von der Fahrbahn ab, fuhr über den Gehweg auf ein angrenzendes Grundstück und kam dort an einem Findling zum Stehen.

Der 90-Jährige wurde durch den Aufprall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Andere Verkehrsteilnehmer wurden durch den Verkehrsunfall nicht gefährdet.

Am Pkw entstand ein erheblicher Sachschaden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Maxvorstadt: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Trambahn - drei Personen verletzt

Am Dienstag, 03.02.2026, gegen 06:30 Uhr, fuhr ein 45-Jähriger mit österreichischer Staatsangehörigkeit und ohne Wohnsitz in Deutschland mit einem Seat Pkw auf der Barer Straße stadteinwärts.

Gleichzeitig fuhr eine Straßenbahn die Barer Straße stadtauswärts.

An der Kreuzung zur Gabelsbergerstraße beabsichtigte der 45-Jährige nach links in die Gabelsbergerstraße abzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der Straßenbahn.

Durch den Zusammenstoß wurde der 45-Jährige sowie seine zwei Beifahrer (ein 44- und ein 47-Jähriger mit österreichischen Staatsangehörigkeiten und ohne Wohnsitz in Deutschland) verletzt. Sie wurden im Anschluss vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Trambahnfahrerin sowie die Insassen blieben unverletzt.

Beide Fahrzeuge wurden beschädigt.

Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schwanthalerhöhe: Einbruch in behördlich genutztes Gebäude

Von Montag, 02.02.2026, 23:00 Uhr, bis Dienstag, 03.02.2026, 08:20 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über die Zugangstür gewaltsam Zutritt zu einem behördlich genutzten Gebäude.

Die unbekannten Täter durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten Geldkassetten mit Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrages. Unter Mitnahme des Bargeldes flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Durch die Münchner Kriminalpolizei wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ganghoferstraße, Max-Hirschberg-Weg, Hans-Dürrmeier-Weg (Schwanthalerhöhe) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Au-Haidhausen: Einbruch in Geschäft

Am Mittwoch, 04.02.2026, gegen 03:00 Uhr, verständigte eine Zeugin den Polizeinotruf 110, da sie Geräusche in einem angrenzenden Geschäft wahrnahm. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Vor Ort wurde festgestellt, dass sich zwei bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zum Geschäft verschafft hatten. Die Täter hatten mehrere hochwertige Handtaschen in Höhe eines fünfstelligen Betrages entwendet.

Im Anschluss waren die Täter mit einem schwarzen Kleinwagen in unbekannte Richtung geflüchtet.

Die sofort eingeleitete Fahndung ergab keine Hinweise auf die Täter.

Durch die Münchner Kriminalpolizei wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Breisacher Straße, Elsässer Straße und Orleansstraße (Au-Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ramersdorf-Perlach: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf

Am Montag, 02.02.2026, gegen 17:30 Uhr, erhielt ein über 80-jähriger Ukrainer mit Wohnsitz in München einen Anruf einer unbekannten Person.

Diese gab an, dass seine vermeintliche Tochter in Aachen angeblich ein Kind in einem Supermarkt angerempelt hätte und er jetzt für die Operationskosten des Kindes aufkommen müsse. Der Anrufer forderte 40.000 Euro. Auch erhielt er kurze Zeit später einen Anruf seiner vermeintlichen Tochter.

Im weiteren Verlauf übergab der über 80-Jährige auf dem Parkplatz der Wohnanlage gegen 20:00 Uhr schließlich in einem schwarzen Koffer einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag an einen bislang unbekannten Abholer. Dieser saß in einem roten Fahrzeug.

Dem über 80-Jährigen fiel der Betrug erst am nächsten Tag auf, als er Kontakt zu seiner tatsächlichen Tochter hatte.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Täterbeschreibung: Männlich, Fahrer eines roten Pkw, ca.160 cm groß, ca. 50 Jahre alt; er trug eine Mütze.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Karl-Marx-Ring, Friedrich-Engels-Bogen und Kurt-Eisner-Straße (Ramersdorf-Perlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:

  • Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

  • Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.

  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

  • Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.

Hadern: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Organisiertem Callcenterbetrug durch falsche Bankmitarbeiter

Am Dienstagvormittag, 03.02.2026, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München auf ihrem Hausanschluss zunächst einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters und im Anschluss eines vermeintlichen Polizeibeamten.

Beide gaben an, das Geld der über 80-Jährigen sei auf ihrem Konto nicht mehr sicher. Daraufhin hob sie bei ihrer Bank Bargeld in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrages ab und händigte dies gegen 10:15 Uhr an ihrer Wohnung an einen zunächst unbekannten Abholer aus, welcher sich als Polizeibeamter ausgab.

Anschließend nahmen die Täter erneut telefonischen Kontakt auf und forderten weiteres Bargeld von der Seniorin. Daraufhin ging die Frau erneut zur Bank. Dort fiel einem Mitarbeiter der Betrug schließlich auf und er verständigte den Polizeinotruf 110.

Durch sofort eingeleitete Ermittlungsmaßnahmen konnte der Abholer gegen 15:00 Uhr an der Wohnung der Seniorin vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 26-jährigen Rumänen mit Wohnsitz in Berlin. Bei ihm konnte ein mittlerer vierstelligen Bargeldbetrag sowie eine kleinere Menge Betäubungsmittel sichergestellt werden.

Über die Haftfrage entscheidet im Tagesverlauf der Ermittlungsrichter.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Brandfall

Am Dienstag, 03.02.2026, gegen 23:50 Uhr, kam es zu einem Brand in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus.

Als Anwohner des Hauses den Brand bemerkten, verständigten sie den Notruf.

Ersten Erkenntnissen nach, entzündeten die Flammen einer Kerze auf der Küchenanrichte diverse Küchenutensilien, die den Brand im Anschluss auslösten. Die Löscharbeiten wurden durch die freiwillige Feuerwehr Höhenkirchen durchgeführt.

Während der Löscharbeiten mussten alle Hausbewohner das Gebäude verlassen. Weder der 31-jährige Bewohner noch die anderen Anwohner wurden durch den Brand verletzt.

Durch das Feuer und die durchgeführten Löscharbeiten entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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