Lokales

Polizei-News Großkorbetha, 03.02.26: Mann ohne Ticket will Zug nicht verlassen und schlägt zu

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Soeren Stache

  • Artikel teilen:

Am Montag, den 2. Februar 2026 schlug ein Fahrgast einenBahnbediensteten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, nachdem dieser ihn mehrmalig aufgefordert hatte den haltenden Zug am Bahnhof Großkorbetha aufgrund seines fehlenden Zugtickets zu verlassen. Der Geschlagene erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf und musste mittels Rettungsdienstes in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.Sofort verständigte Streifen der Bundes- und Landespolizei verlegten zum Bahnhof Großkorbetha. Dort trafen sie auf den geschädigten Triebfahrzeugführer und Zeugen des Geschehens, der Beschuldigte hatte den Tatort allerdings bereits verlassen. Bei der Nachsuche konnten die eingesetzten Bundespolizisten den Deutschen aufgrund der Täterbeschreibung im Ortskern Großkorbetha stellen und seine Personalien überprüfen. Gemeinsam mit der hinzugerufenen zuständigen Landespolizei wurde der 31-Jährige über die ihm zur Last gelegten Straftaten belehrt. Er gab selbst an nicht im Besitz eines gültigen Fahrausweises gewesen zu sein. Er erhielt Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen und wurde mit einem positiven freiwilligen Drogenschnelltest aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Magdeburg vom 03.02.2026 gegen 12:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Mehr aktuelle Meldungen aus der Region und Deutschland finden Sie in unserem Polizeiticker.

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.