Lokales

Polizeifahndung Twist, 28.01.26: Internationale Fahndung endet an der Grenze - Bundespolizei vollstreckt EU-Haftbefehl

Die Polizei meldete einen Mord (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow

  • Artikel teilen:

Die Bundespolizei hat Montagabend einen international gesuchten 30-Jährigen festgenommen. Gegen den Mann lag ein europäischer Haftbefehl wegen versuchten Mordes vor.

Der 30-jährige Pole war als Mitfahrer in einem Kleinbus über die B402 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hatten Bundespolizisten das Fahrzeug gegen 19:00 Uhr in der Kontrollstelle am Hebelermeer angehalten und kontrolliert.Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 30-Jährigen ein europäischer Haftbefehl existiert. Der Mann wird von der polnischen Justiz wegen versuchten Mordes gesucht. Ihm wird vorgeworfen mit einem Schwert in die Richtung des Kopfes eines Mannes geschlagen zu haben, wodurch er diesem schwere Verletzungen zuführte.

Am Dienstagnachmittag wurde dem 30-Jährigen durch einen Richter am Amtsgericht Meppen der Haftbefehl bekannt gegeben. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Oldenburg hat jetzt das weitere Auslieferungsverfahren nach Polen übernommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Bad vom 28.01.2026 gegen 06:36 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere Meldungen aus der Region und Deutschland finden Sie außerdem in unserem Polizeiticker .

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.