Lokales

Polizei-News Landkreis Sigmaringen, 13.01.26: Meldungen aus dem Landkreis Sigmaringen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

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Sigmaringen

Patient schlägt Rettungssanitäter

Ins Gesicht geschlagen hat ein 52-Jähriger einem Rettungssanitäter bei einem Einsatz am Montag kurz vor 22 Uhr. Die Rettungswagenbesatzung war wegen des alkoholbedingt gestürzten Mannes in die Hohenzollernstraße gerufen worden. Der zunächst bewusstlose 52-Jährige erlangte im Rettungswagen wieder das Bewusstsein und fing an zu randalieren. Dabei ging der mit rund drei Promille alkoholisierte Mann auf den 28 Jahre alten Sanitäter los, schlug ihm auf den Arm und ins Gesicht und bedrohte ihn. Unter Polizeibegleitung wurde der 52-Jährige schließlich in eine Klinik gebracht. Auf ihn kommen nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Bedrohung zu.

Sigmaringen

Fahrerflucht

Auf rund 1.000 Euro wird der Sachschaden beziffert, den ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Montag zwischen 8 Uhr und 8.30 Uhr an einem Volvo verursacht hat. Der Unbekannte stieß mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken auf einem Parkplatz in der Straße "Im oberen Wentel" gegen das linke Heck des Volvo und fuhr im Anschluss weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zeugenhinweise sowie Hinweise zum Unfallverursacher nehmen die Beamten des Polizeireviers Sigmaringen unter Tel. 07571/104-0 entgegen.

Sigmaringen

Bank stoppt Überweisung nach Anlagebetrug

Nur knapp ist ein 72 Jahre alter Mann in den vergangenen Wochen einem größeren Vermögensschaden bei einem Anlagebetrug entgangen. Der Senior investierte über eine vermeintlich seriöse Plattform einen Betrag von 250 Euro. In kurzer Zeit war auf dem gefälschten Online-Kontoauszug ein Gewinn von rund 31.000 Euro ersichtlich, den sich der 72-Jährige auszahlen lassen wollte. Die Betrüger überzeugten den Senior, weitere 1.000 Euro für vermeintliche Steuern und Gebühren zu überweisen. Die Hausbank des 72-Jährigen wurde auf die verdächtige Überweisung aufmerksam, stoppte diese und klärte den Mann über den betrügerischen Hintergrund auf. Die Polizei ermittelt nun wegen des Anlagebetrugs, durch den dem Opfer glücklicherweise lediglich ein finanzieller Schaden in Höhe von 250 Euro entstanden ist. Die Ermittler warnen erneut vor dieser Betrugsmasche, die bereits einige Geschädigte teils in den finanziellen Ruin getrieben hat. Betrüger locken ihre Opfer mit einer vergleichsweise geringen Startinvestition von beispielsweise 250 Euro über seriös wirkende Anzeigen im Internet und den sozialen Medien. Auf gefälschten Kontoauszügen werden den Investoren in der Folge online hohe Renditen vorgetäuscht, was oft weitere "Investitionen" der Opfer zur Folge hat. Wollen sich die Geschädigten den vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen, werden von den Betrügern weitere Zahlungen für angebliche Gebühren und Steuern verlangt. Das Geld ist in der Regel jedoch unwiederbringlich verloren. Seine Sie daher vorsichtig bei utopisch hohen Renditeversprechen und Überweisungen auf ausländische Konten. Tipps und Informationen zu seriösen Geldanlagen finden Sie auf den Internet-Seiten der Verbraucherzentrale und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Gammertingen

Auffahrunfall fordert eine Verletzte

Leichte Verletzungen hat eine 18 Jahre alte Peugeot-Lenkerin bei einem Auffahrunfall am Montag kurz nach 17.30 Uhr in der Europastraße erlitten. Die Frau wollte mit ihrem Wagen an der Abzweigung der Danziger Straße nach links abbiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Ein nachfolgender 65 Jahre alter Audi-Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf. Die 18-Jährige begab sich in der Folge selbstständig in ärztliche Behandlung. Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge, an denen insgesamt Sachschaden in Höhe von rund 14.000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden.

Inzigkofen

Unbekannte entwenden Pkw

Einen schwarzen BMW, der in der Ludwig-Uhland-Straße vor einem Wohnhaus abgestellt war, haben Unbekannte im Zeitraum zwischen Samstag, 20 Uhr, und Montag, 15.30 Uhr, entwendet. Das Polizeirevier Sigmaringen hat die Ermittlungen wegen des Pkw-Diebstahls aufgenommen und klärt derzeit, wie die Täter den Wagen stehlen konnten. Hinweise zum Diebstahl und zum Verbleib des Fahrzeugs, das einen Zeitwert von rund 15.000 Euro hat, nehmen die Ermittler unter Tel. 07571/104-0 entgegen.

Nach einem Verkehrsunfall Mitte Dezember, bei dem ein 46-Jähriger ums Leben gekommen ist (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6182631), drohen einem inzwischen 45-Jährigen strafrechtliche Konsequenzen. Wie im Nachhinein bei der Polizei angezeigt wurde, soll der 45-Jährige noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle mit seinem Smartphone ein Video gefertigt haben, anstatt Erste Hilfe zu leisten. In der Folge soll er erneut gefilmt haben, als der Rettungsdienst sich um die Opfer kümmerte. Beamte des Polizeireviers Bad Saulgau stellten die entsprechenden Aufnahmen auf dem Smartphone des 45-Jährigen sicher und veranlassten in der Folge die Löschung der Videos. Der 45-Jährige muss sich nun unter anderem wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Ermittlungen, ob die Videos durch den Gaffer auch verbreitet wurden, dauern an.

Hohentengen

Geparktes Fahrzeug angefahren und geflüchtet

Im Laufe des Montagvormittags kam es in der Michel-Buck-Straße zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Ein unbekannter Fahrer beschädigte einen Ford, der am Straßenrand geparkt war und fuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern, weiter. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Das Polizeirevier Bad Saulgau bittet Personen, die Angaben zum Unfallverursacher oder der Tat machen können, sich unter Tel. 07581/482-0 zu melden.

Hohentengen/

Opfer versuchten Betrugs sind in den letzten Wochen zwei Frauen geworden, die von einem angeblichen Mitarbeiter einer Bank bzw. eines Technologieunternehmens angerufen und dazu gebracht wurden, persönliche Daten an den unbekannten Anrufer herauszugeben. Eine 37-Jährige aus Hohentengen lud sich während des Telefonats eine vermeintliche Banking-App herunter, die sie laut dem Anrufer aktualisieren sollte, und scannte ihren Personalausweis ein. Als ihr der Vorgang dubios erschien, kontaktierte sie ihre Hausbank. Die Betrüger hatten mittlerweile im Online-Banking der Frau eine andere Adresse hinterlegt und eine neue EC-Karte bestellt. Die Bank konnte die Karte rechtzeitig sperren, sodass der 37-Jährigen kein Vermögensschaden entstand. Auf dem Bildschirm einer Seniorin aus Bad Saulgau erschien ein Fenster, in dem suggeriert wurde, dass der Rechner gesperrt sei und sie ein vermeintliches Technologieunternehmen kontaktieren solle. Als sie Kontakt aufnahm, gewährte sie dem vermeintlichen Service-Mitarbeiter Zugriff auf ihren Rechner. In dem Gespräch machte ihr der Betrüger weiß, dass von ihrem Konto unerlaubte Abbuchungen erfolgt seien und er zur Stornierung zwei Push-TANs benötige. Glücklicherweise funktionierte die Push-TAN-App der Seniorin nicht, sodass sie ein Familienmitglied um Hilfe bat. Erst dann wurde ihr der Betrugsversuch bewusst. In keinem der beiden Fälle kam es zu einem finanziellen Schaden. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, Unbekannten am Telefon persönliche Daten weiterzugeben und Zugriff auf das Online-Banking oder den Rechner zu gewähren. Es wird dazu geraten, im Zweifelsfall das Telefonat zu beenden und die Bank oder die Polizei zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ravensburg vom 13.01.2026 gegen 14:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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