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Polizei-News München / Dachau, 12.01.26: Körperverletzungsdelikte beschäftigen Bundespolizei

Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

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Am Samstagabend (10. Januar) kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen. In Dachau eskalierte ein Streit zwischen Jugendlichen in einer S-Bahn, am Münchner Ostbahnhof kam es im Zusammenhang mit einem Ladendiebstahl zu Übergriffen auf eine Mitarbeiterin.Auseinandersetzung in S-Bahn bei Dachau

Gegen 21:50 Uhr ging beim Polizeipräsidium Oberbayern Nord ein Notruf über eine Schlägerei in einer S-Bahn Richtung Altomünster ein. Ersten Ermittlungen zu Folge seien gegen 21:50 Uhr am S-Bahnhof Dachau eine 16-jährige Deutsche aus dem Landkreis Dachau sowie zwei 17-jährige Deutsche aus Dachau mit einem bislang unbekannten Mann zunächst in eine verbale Streitigkeit geraten. Diese habe sich in eine S-Bahn der Linie S2 in Richtung Altomünster verlagert. Der unbekannte Mann habe sich den Jugendlichen zunehmend genähert, woraufhin es zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und den 17-Jährigen gekommen sei.Der Mann habe die S-Bahn am Haltepunkt Schwabhausen zunächst verlassen und versucht, diese an einer anderen Tür erneut zu betreten. Dies habe die 16-Jährige verhindert, indem sie ein Tierabwehrspray gegen ihn eingesetzt habe. Anschließend sei der Mann geflüchtet.

Eine Tatortbereichsfahndung der Polizeiinspektion Dachau blieb ohne Ergebnis. Einer der Jugendlichen hat eine Schwellung an der rechten Hand erlitten, ein weiterer hatte nach eigenen Angaben kurzzeitig Kreislaufprobleme durch das Einatmen des Sprühnebels verspürt. Beide haben vor Ort auf eine ärztliche Versorgung verzichtet.

Die Bundespolizei hat die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen informiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sind diese auf freiem Fuß belassen worden. Nun sollen insbesondere die Videoaufzeichnungen aus der S-Bahn weitere Erkenntnisse liefern.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

Geschlecht: männlich

Größe: ca. 190 cm

Statur: kräftig, leicht untersetzt

Hautfarbe: hell

Haare: Boxerschnitt

Bekleidung: graue Jeans, dunkle Lederbomberjacke

Der Unbekannte oder Zeugen, die Hinweise auf seine Identität geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter 089 515550 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Körperverletzung nach Ladendiebstahl am Ostbahnhof

Gegen 22:00 Uhr meldete eine 41-jährige Mitarbeiterin eines Supermarkts am Münchner Ostbahnhof einen Ladendiebstahl. Eine 18-jährige Ukrainerin ohne festen Wohnsitz hatte zuvor zwei Flaschen Wein aus dem Verkaufsregal genommen, eine davon unter ihrer Jacke verborgen und nur eine Flasche bezahlt.Die Mitarbeiterin verfolgte die Tatverdächtige zu einem Schnellrestaurant im Ostbahnhof. Dort traf sie auf eine weitere unbekannte Frau sowie mehrere Zeugen. Als die Verkäuferin die entwendete Weinflasche an sich nahm, wurde sie durch die Unbekannte und die 18-Jährige körperlich angegangen. Die unbekannte Täterin flüchtete als die 41-Jährige den Notruf wählte. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb ohne Erfolg. Die übrigen Beteiligten wurden zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Die Geschädigte blieb unverletzt und benötigte keine ärztliche Behandlung.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt, Atemalkoholtests vorgenommen sowie Drogenschnelltests veranlasst. Bei der 18-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 2,5 Promille festgestellt. Auch der Drogenschnelltest war positiv. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Beteiligten auf freiem Fuß belassen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 12.01.2026 gegen 09:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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