Polizei-News Dresden, 01.01.26: Rauchentwicklung in einem Pflegeheim - automatische Brandmeldeanlage alarmiert die Feuerwehr
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl
Erstellt von Team Datenjournalismus
01.01.2026 20.29
Wann? 1. Januar 2026, seit 18:52 Uhr
Wo: Schlesischer Platz, Neustadt
Die Feuerwehr Dresden befindet sich derzeit im Einsatz im Pflegeheim "Hansahaus".
Die Einsatzkräfte wurden zunächst durch die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Während der Anfahrt gingen bei der Integrierten Regionalleitstelle Dresden zusätzliche Informationen über eine Rauchentwicklung aus einer Umkleide im Keller ein. Es wurde ein Brand vermutet. Aufgrund der Einsatzlage und der hohen Anzahl von Bewohnerinnen und Bewohnern wurde vorsorglich gemäß den bestehenden Einsatzplänen ein MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst und ein Großaufgebot an Einsatzkräften nachalarmiert. Hintergrund war die Möglichkeit, dass im schlimmsten Fall eine Evakuierung des gesamten Pflegeheims mit derzeit über 90 Bewohnerinnen und Bewohnern erforderlich werden könnte.
Vor Ort stellte sich folgende Lage dar:
In einem Lichtschacht waren aus bislang unbekannter Ursache Unrat und Laub in Brand geraten. Der dabei entstandene Brandrauch zog in den Kellerbereich und führte zu einer großflächigen Rauchbeaufschlagung. Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte zügig gelöscht werden.Derzeit liegt der Schwerpunkt des Einsatzes auf der Entrauchung des Gebäudes. Ziel ist es, den Brandrauch zu entfernen, ohne die Bewohnerinnen und Bewohner zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck wurde von der Feuer- und Rettungswache Striesen der Abrollcontainer "Lüfter" nachgefordert. Dieser verfügt über Spezialtechnik, die ein gezieltes Be- und Entlüften von Gebäudebereichen ermöglicht.Verletzte sind nicht zu beklagen. Der Kräfte- und Mittelansatz wurde bereits reduziert, da sich der MANV-Einsatz nicht bestätigt hat.
Der Schlesische Platz dient aktuell als Bereitstellungsraum. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen kommt es in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz befinden sich rund 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswachen Pieschen und Neustadt sowie der A-, B- und U-Dienst. Ebenfalls vor Ort sind der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und ein Leitender Notarzt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Dresden vom 01.01.2026 gegen 19:51 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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