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Brüssel: IHK schlägt gemeinsame Stromzone mit Westdänemark vor

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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) schlägt eine gemeinsame Stromzone für Schleswig-Holstein und Hamburg mit Westdänemark vor. "Das Modell böte günstige Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Produktion und Vermarktung regional erzeugten Stroms, der stärker vor Ort genutzt würde", sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, Björn Ipsen. Die IHK wollte ihr Modell zum Strom- und Wasserstoffmarkt am Vormittag in Brüssel politischen Akteuren vorstellen.

Nach Angaben der IHK könnten durch eine gemeinsame Energiezone die Kosten durch effizientere Energienutzung in ganz Deutschland gesenkt und Platz für weitere erneuerbare Energien geschaffen werden. Teure Markteingriffe wie Redispatch und Abschaltungen könnten dadurch reduziert werden. "Diese Vision reduziert darüber hinaus Systemkosten für ganz Deutschland, stärkt unsere Industrie, sichert die Versorgung mit marktfähigem Wasserstoff und macht uns zum Vorreiter der europäischen Energiewende", erklärte Ipsen.

Die Industrie- und Handelskammer begründet ihren Vorstoß mit der Situation auf dem deutschen Strommarkt. Der Strompreis ist zwar einheitlich, Erzeugung und Verbrauch unterscheiden sich regional jedoch stark. Nach Angaben des Statistikamtes Nord wurden in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr 29,9 Millionen Megawattstunden Strom in das Netz eingespeist, 91,2 Prozent davon aus erneuerbaren Quellen. Endverbraucher im Norden entnahmen im gleichen Zeitraum 10,0 Millionen Megawattstunden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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