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Halle: KI verändert immer mehr Berufe auch in Sachsen-Anhalt

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Die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werden nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern immer mehr Berufe verändern - auch in Sachsen-Anhalt. Betroffen seien längst nicht mehr nur einfache Routinetätigkeiten, sondern zunehmend auch Tätigkeiten von Spezialisten und Experten. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Große Unterschiede zwischen den Berufsgruppen

Die Wissenschaftler untersuchten sogenannte Substituierbarkeitspotenziale. Sie geben an, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs grundsätzlich durch digitale Technologien, Automatisierung oder KI übernommen werden könnte. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Berufsgruppen.

Besonders stark gestiegen sind die Potenziale nach Angaben des IAB in IT- und naturwissenschaftlichen Berufen. Vergleichsweise gering fallen sie dagegen in Gesundheits-, Sozial- und Kulturberufen aus. Höhere Werte weisen vor allem Fertigungs- und fertigungstechnische Berufe auf. Insgesamt liegt das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial in Sachsen-Anhalt leicht unter dem Bundesdurchschnitt.

Kaum Unterschiede zwischen den Altersgruppen

Die Studie kommt zudem zu dem Ergebnis, dass die Substituierbarkeitspotenziale bei Männern und Frauen seit 2013 ähnlich stark gestiegen sind. Männer seien allerdings von einem höheren Ausgangsniveau gestartet. Zugleich ersetze KI zunehmend Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Unterschiede zwischen den Altersgruppen gebe es dagegen kaum.

Forscher sehen steigenden Weiterbildungsbedarf

Die Autoren erwarten trotz der technologischen Entwicklung keine flächendeckenden Beschäftigungsverluste. Stattdessen dürfte der Bedarf an Weiterbildung wachsen, da sich Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen verändern. Digitalisierung könne zudem helfen, Produktivität und Wertschöpfung trotz des demografischen Wandels zu sichern.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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