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Elsfleth: Bauarbeiten für neue Eisenbahnbrücke über Hunte beginnen

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Nach mehreren Schiffsunfällen hat der Neubau der Huntebrücke bei Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) offiziell begonnen. Die neue Brücke soll voraussichtlich Ende 2027 oder Anfang 2028 fertig sein, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Während der Bauarbeiten fahren weiter Züge über eine provisorische Hilfsbrücke.

Laut Bahn ist eine sogenannte Hub-Drehbrücke geplant. Als Vorbild dient die Friesenbrücke über die Ems. Mit den Erfahrungen aus Ostfriesland sollen Genehmigungs- und Planungsprozesse schneller ablaufen. Die neue Brücke wird 8,40 Meter hoch sein und kann bei Bedarf gedreht werden.

Warum eine neue Brücke nötig ist

Der Neubau ist nach mehreren Schiffsunfällen notwendig. Im Februar 2024 fuhr ein Binnenschiff gegen die Eisenbahnbrücke. Die Brücke wurde so beschädigt, dass die Bahn eine Hilfsbrücke errichten musste. Nur wenige Monate später - im Juli 2024 - prallte ein Tankschiff gegen die provisorische Brücke. Wieder wurde der Zugverkehr vorübergehend eingestellt.

Die Bahn baute daraufhin erneut eine provisorische Brücke, die sich allerdings nicht öffnen lässt. Deshalb können momentan nur flache Binnenschiffe hindurchfahren.

Die Huntebrücke gilt als ein Knotenpunkt für den Bahn- und Güterverkehr im

Nordwesten Deutschlands. Sie verbindet die Binnenwasserstraße zwischen Weser und Ems mit dem Hafen Oldenburg und ist die einzige Bahnverbindung zu den Seehäfen Brake und Nordenham. Die Strecke ist wichtig für Bahnreisende zwischen Bremen und Nordenham sowie für den Güterverkehr zwischen den Häfen und dem Hinterland.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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