Julian Nagelsmann: Bundestrainer offenbar vor Rauswurf - DFB-Team wendet sich nach WM-Blamage an Fans
Wie lange ist Julian Nagelsmann noch Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft? Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller
Erstellt von Martin Gottschling
01.07.2026 20.23
- Julian Nagelsmann soll laut einem aktuellen Bericht vor dem Rauswurf als Bundestrainer stehen
- Übernimmt Wunschkandidat Jürgen Klopp die DFB-Elf nach der WM-Blamage?
- DFB-Statement an die Fans auf Instagram
Der Schock nach dem peinlichen Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay sitzt beim DFB immer noch tief. Die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann blieb zunächst ungewiss. Eine Pressekonferenz wurde nach dem Spiel zunächst nicht anberaumt. Einem aktuellen Medienbericht zufolge steht Nagelsmann jedoch kurz vor dem Rauswurf. Währenddessen wandte sich der DFB mit einer Stellungnahme auf Instagram an alle enttäuschten deutschen Fußballfans.
Julian Nagelsmann vor dem Aus als Bundestrainer laut aktuellem Bericht - Jürgen Klopp als Nachfolger?
Laut aktuellen Informationen der "Bild" will die DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf, Vizepräsident Hans-Joachim Watzke, Spordirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig zeitnah zusammenkommen, um Julian Nagelsmann noch einmal anzuhören. Bei dem geplanten Treffen soll der Bundestrainer erklären, warum es aus seiner Sicht zum WM-Debakel kam. Doch womöglich nutzt ihm all das nichts mehr. Jürgen Klopp soll bereits seine Bereitschaft gezeigt haben, als Nachfolger zur Verfügung zu stehen. Der frühere BVB- und Liverpool-Coach gilt laut dem "Bild"-Bericht wohl auch DFB-intern als Wunschkandidat. Auch Rudi Völler sei mittlerweile von seiner Haltung pro Nagelsmann abgerückt. Eine offizielle Bestätigung für den Bericht liegt bislang jedoch nicht vor.
DFB entschuldigt sich auf Instagram bei deutschen Fußballfans nach frühem WM-Aus
Das DFB-Team äußerte sich in einem Instagram-Post vom Mittwochnachmittag nicht zu Nagelsmanns Zukunft. Stattdessen bedankte man sich bei den Fans für die Unterstützung. Dabei gab es erneut eine ordentliche Portion Selbstkritik: "Wir haben es nicht geschafft, zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus dem Turnier ausgeschieden", heißt es. "Wir wollten den Weg mit euch gemeinsam gehen und Deutschland mit Stolz erfüllen. Aber wir haben es in diesem Jahr als Team nicht besser hinbekommen. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen." Man stelle sich der berechtigten Kritik an den sportlichen Leistungen. Gleichzeitig verurteilte der DFB in seinem Post Hass, Rassismus und "andere Diskriminierungen". Ein klares Zeichen gegen die üblen Beleidigungen, die zum Beispiel Jonathan Tah nach seinem entscheidenden verschossenen Elfmeter gegen Paraguay über sich ergehen lassen musste.
Auch diese News zur Fußball-WM könnten Sie intereessieren:
- Alle Ergebnisse aus dem WM-Sechzehntelfinale
- Deutschland verliert gegen Paraguay - Ameisenbär sagte WM-Blamage voraus
- Alle aktuellen Infos zu Spielplan, Favoriten, Stadien und Modus bei der Fußball-WM