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Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026: Kane rettet England vor WM-Debakel gegen Kongo

England mit Torjäger Harry Kane (vorne) konnte einen umkämpften Sieg im WM-Sechzehntelfinale gegen DR Kongo bejubeln. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Bradley Collyer

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  • Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM 2026 vom 28. Juni bis 4. Juli
  • Alle Termine und Ergebnisse der K.o.-Runde auf einen Blick
  • Gegen wen spielt Deutschland?

Die Fußball-WM 2026 startet in ihre heiße Phase. Am 28. Juni beginnt die K.o.-Runde des Mega-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko. 32 Mannschaften konnten sich in der Gruppenphase durchsetzen und treffen nun in den Sechzehntelfinals aufeinander. Auf welche Paarungen sich Fans freuen können erfahren Sie inklusive aller Ergebnisse der K.o.-Duelle hier.

K.o.-Phase der Fußball-WM 2026: Das sind die Spiele und Termine im Sechzehntelfinale

Folgende Begegnungen stehen bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale an:

Datum Uhrzeit (MEZ) Ort Spiel Ergebnis
Samstag, 28.06.2026 21.00 Uhr Los Angeles Südafrika - Kanada 0:1
Montag, 29.06.2026 19.00 Uhr Houston Brasilien - Japan 2:1
Montag, 29.06.2026 22.30 Uhr Boston Deutschland - Paraguay 3:4 i.E. (1:1 n.V.)
Dienstag, 30.06.2026 03.00 Uhr Monterrey Niederlande - Marokko 2:3 i.E. (1:1 n.V.)
Dienstag, 30.06.2026 19.00 Uhr Dallas Elfenbeinküste - Norwegen 1:2
Dienstag, 30.06.2026 23.00 Uhr East Rutherford Frankreich - Schweden 3:0
Mittwoch, 01.07.2026 03.00 Uhr Mexiko-Stadt Mexiko - Ecuador 2:0
Mittwoch, 01.07.2026 18.00 Uhr Atlanta England - DR Kongo 2:1
Mittwoch, 01.07.2026 22.00 Uhr Seattle Belgien - Senegal
Donnerstag, 02.07.2026 02.00 Uhr San Francisco USA - Bosnien-Herzegowina  
Donnerstag, 02.07.2026 21.00 Uhr Los Angeles Spanien - Österreich  
Freitag, 03.07.2026 01.00 Uhr Toronto Portugal - Kroatien  
Freitag, 03.07.2026 05.00 Uhr Vancouver Schweiz - Algerien  
Freitag, 03.07.2026 20.00 Uhr Dallas Australien - Ägypten  
Samstag, 04.07.2026 00.00 Uhr Miami Argentinien - Kap Verde  
Samstag, 04.07.2026 03.30 Uhr Kansas City Kolumbien - Ghana  

Fußball-WM 2026 im News-Ticker

Über alle wichtigen Infos rund um die WM-Spiele halten wir Sie an dieser Stelle mit unserem News-Ticker auf dem Laufenden.

+++ 01.07.2026: Kane verhindert Blamage: England erreicht WM-Achtelfinale +++

King Kane rettet England: Dank seines Star-Stürmers Harry Kane hat das Team von Trainer Thomas Tuchel eine Blamage vermieden und ist mit großer Mühe ins WM-Achtelfinale eingezogen. Der Mit-Favorit besiegte die DR Kongo nach Rückstand noch mit 2:1 (0:1) und trifft nun auf Co-Gastgeber Mexiko. Ein Doppelpack von Kane (75./86. Minute) drehte die Partie nach der frühen Kongo-Führung durch Brian Cipenga (7.) vor 68.239 Fans und sorgte für große Erleichterung bei den Three Lions.

Cipenga in die kurze Ecke - Pickford patzt

Der Schwabe Tuchel war auf jegliche Szenarien bestens und gewissenhaft vorbereitet, hatte er vor dem Spiel kundgetan. Selbst auf ein Elfmeterschießen. Zudem hatte der 52-Jährige eindringlich vor dem Gegner gewarnt, der seine Ziele mit dem Weiterkommen bereits übererfüllt hatte. Dadurch entstünde in der Mannschaft ein tiefer Glaube.

Ob Tuchel einen so frühen Rückstand auf dem Zettel hatte, ist nicht überliefert. Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld landete der Ball vor den Füßen Cipengas auf der anderen Seite. Der Flügelstürmer zog in den Strafraum in Richtung Torlauslinie und drosch den Ball überraschend in die kurze Ecke. England-Keeper Jordan Pickford hatte wohl mit einem Querpass gerechnet und musste sich das Tor zum größten Teil ankreiden.

Mpasi hält zunächst alles

Als Kongos Trainer Sébastien Desabre den auch in der Heimat weitgehend unbekannten Cipenga vor gut einem Jahr zum ersten Mal nominierte, rief das Unverständnis hervor. Doch ohne den Dribbler aus der zweiten spanischen Liga wäre die DR Kongo wohl nicht bei der WM. Im entscheidenden Playoff-Spiel gegen Jamaika bereitete Cipenga das einzige Tor durch Axel Tuanzebe vor - das Land war dadurch erstmals nach 52 Jahren wieder bei einer WM.

England brauchte bis nach der ersten Trinkpause, um zu wirklich klaren Chancen zu kommen. Diese hatten es dann aber in sich. Den Kopfball von Jude Bellingham (30.) aus kurzer Distanz hielt Lionel Mpasi exzellent, den Versuch von Marcus Rashford (35.) klärte der in England geborene Aaron Wan-Bissaka auf der Linie. Auf der anderen Seite legte der rechte Verteidiger für Yoane Wissa auf, doch der Abschluss des Stürmers von Newcastle United landete am Pfosten.

Kane fordert Elfmeter

Bevor erneut Bellingham (45.+2) und Harry Kane (45.+6) mit großen Chancen jeweils an Mpasi scheiterten, gab es fassungslose Gesichter aufseiten der Engländer. Bayern-Star Kane war in den Strafraum eingedrungen und nach einem Kontakt mit Mpasi zu Boden gegangen. Der jordanische Schiedsrichter Adham Makhadmeh verweigerte einen Elfmeterpfiff, die Entscheidung stand auch nach dem Videobeweis.

Tuchel schüttelte ungläubig den Kopf, Kane raufte sich die Haare. "Kontakt ist auf jeden Fall da, das steht völlig außer Frage. Der Schiri hat angezeigt, er wäre gesprungen, das kann ich auch aus der Schiedsrichterperspektive nachvollziehen", analysierte der frühere Liverpool-Trainer Jürgen Klopp bei MagentaTV. Englands Sturm-Legende Alan Shearer befand: "Für mich ist das ein Elfmeter."

Tuchel emotional in der Trinkpause

England drückte unbeirrt weiter - ihnen blieb auch nichts anderes übrig. Rashford (52./53.) traf zunächst das Außennetz, dann wurde sein abgefälschter Schuss glänzend von Mpasi abgewehrt. Tuchel reagierte, tauschte seine Flügel aus und brachte Bukayo Saka sowie Anthony Gordon.

In der Trinkpause gestikulierte Tuchel ununterbrochen, redete emotional auf seine Spieler ein. Die englischen Fans wurden zunehmend unruhig, Buhrufe häuften sich nach Fehlpässen. In der Crunchtime war England dann aber da. Eine Flanke von Gordon köpfte Kane problemlos ins lange Eck. Etwas mehr als zehn Minuten später verwandelte der Torjäger aus der Drehung überragend ins rechte obere Eck und ließ sein Team jubeln.

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