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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung in der Region Allgäuer Alpen sollten Skifahrer heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Audrey

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Am 28.03.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Bayrische Voralpen West, Chiemgauer Alpen West, Bayrische Voralpen Mitte, Ammergauer Alpen Nord, Allgäuer Voralpen, Chiemgauer Alpen Ost und Bayrische Voralpen Ost. Die Warnung ist vorerst bis zum 29.03.2026 gültig.

"Der frisch gefallene Schnee setzt sich immer mehr."

"Der frisch gefallene Schnee setzt sich immer mehr."; heißt es jüngst in der Gefahrenwarnung. Zu den Folgen schreibt der Lawinenarndienst: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 Metern mäßig und darunter gering. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Schneebrettlawinen können schon bei geringer zusätzlicher Belastung ausgelöst werden. Dies ist insbesondere in schattigen, steilen Gebieten in Kammnähe sowie an Windhanglagen möglich. Die Lawinen können mittlere Ausmaße erreichen.

An sehr steilen, sonnigen Hängen können sich vereinzelt Gleitschneelawinen lösen. Diese bleiben in der Regel klein."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Neuschneeproblem und Gleitschneeproblem. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Es fällt etwas Neuschnee auf eine Schneeoberfläche, die im Schatten pulvrig ist, während sich auf der Sonnenseite eine Kruste bilden kann. Im oberen Meter des Schneedecks sind stellenweise schwache Zwischenschichten unter einer dünnen Eislinse und Graupel eingebettet. In windzugewandten Bereichen ist der Schnee verfestigt und neigt zur Auslösung. Ansonsten ist die Schneedecke homogen geschichtet und weitgehend stabil. Auf der Südseite ist der Schnee oft bis zum Boden feucht. Auf glattem Untergrund sind Rutschbewegungen möglich." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen in den einzelnen Regionen sowie zu unterschiedlichen Tageszeiten voneinander abweichen können.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen2
Allgäuer Alpen3
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen3
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen2
Östliche Bayrische Voralpen2
Westliche Chiemgauer Alpen2
Östliche Chiemgauer Alpen2
Berchtesgadener Alpen3

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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.

  • Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

  • Bei trockenen Schneebrettlawinen sollten Sie warten, bis sich der Neuschnee stabilisiert hat.Bei trockenen Lockerschneelawinen sind besonders die Mitreiß- und Absturzgefahr im extremen Steilgelände zu beachten.

  • In der Nähe von Gleitschneerissen sollten Sie sich auf keinen Fall aufhalten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 28.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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