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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung im Allgäu sollten Skifahrer heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker

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Die LWD Bayern meldete am 02.03.2026 um 16:00 Uhr, dass für die Gebiete Allgäuer Voralpen, Werdenfelser Alpen, Bayrische Voralpen Mitte, Bayrische Voralpen Ost, Chiemgauer Alpen West, Berchtesgadener Alpen, Bayrische Voralpen West, Allgäuer Alpen Mitte, Chiemgauer Alpen Ost und Ammergauer Alpen Nord Lawinengefahr besteht. Die Meldung gilt vorerst bis zum 03.03.2026, um 16:00 Uhr .

"Auf harten Schneeflächen besteht Sturzgefahr."

"Auf harten Schneeflächen besteht Sturzgefahr."; warnte die Meldestelle. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1700 Metern mässig und darunter gering. Die anhaltende Schwachschicht ist eine anhaltende Schwachschicht. Bei grossen Zusatzbelastungen können an schattigen Hängen mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Besondere Vorsicht ist in hohen Lagen in Übergangszonen von wenig zu viel Schnee geboten, beispielsweise beim Betreten von Rinnen und Mulden.

In mittleren Höhenlagen sind auf Hängen mit glatter Oberfläche Gleitschneelawinen möglich. Gleitschneelawinen können auch an schattigen Hängen und zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten. Sie können klein bis mittelgroß sein."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Altschneeproblem und Gleitschneeproblem. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In schattigen Hängen in höheren Lagen finden sich tief in der Schneedecke schwache Schichten aus facettierten Kristallen. Diese sind meist von kompakten oder verkrusteten Schneeschichten bedeckt. Am frühen Morgen ist die Schneedecke in mittleren Lagen hart gefroren und firnt tagsüber in der Sonne. Zum Boden hin ist die Schneedecke teilweise nass und kann gleiten. In den Vorgebirgen ist der Boden auf der Südseite zunehmend mit Löchern übersät." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen sich in den einzelnen Regionen unterscheiden können.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen2
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen2
Östliche Bayrische Voralpen2
Westliche Chiemgauer Alpen2
Östliche Chiemgauer Alpen2
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufe und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

  • In der Nähe von Gleitschneerissen sollten Sie sich auf keinen Fall aufhalten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 02.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Wie gefährlich Lawinen vor allem für Wanderer und Skifahrer sein können und wie Sie sich im Ernstfall verhalten müssen, lesen Sie hier bei uns:

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