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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung in der Region Allgäuer Alpen sollten Skifahrer heute ernstnehmen!

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Am 10.02.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Bayrische Voralpen West, Chiemgauer Alpen West, Berchtesgadener Alpen, Bayrische Voralpen Ost, Ammergauer Alpen Nord, Allgäuer Voralpen, Bayrische Voralpen Mitte und Chiemgauer Alpen Ost. Die Warnung ist vorerst bis zum 11.02.2026 gültig.

"In der Regel zu wenig Schnee für Skitouren abseits der gesicherten Pisten."

"In der Regel zu wenig Schnee für Skitouren abseits der gesicherten Pisten."; warnte die Meldestelle. Zu den Folgen schreibt der Lawinenarndienst: "Die Lawinengefahr ist gering. Frische Windplatten sind oberhalb der Baumgrenze problematisch. Gelegentlich können kleine Schneebretter im steilen Gelände neben den Graten in nordwestlicher, nördlicher bis östlicher Richtung ausgelöst werden. Die Gefahr von Stürzen und Verletzungen ist größer als die Gefahr, verschüttet zu werden.

Gelegentlich können auch kleine Schneebretter in anhaltenden Schwachschichten ausgelöst werden. Dies ist insbesondere auf sehr steilen, schattigen Hängen oberhalb von 1600 Metern mit hoher Zusatzbelastung denkbar."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Triebschnee und Altschneeproblem. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Kleine, frische Schneeverwehungen liegen teilweise auf Oberflächenreif, weichem Pulverschnee oder leicht auslösbaren, dünnen Wind- und Schmelz-Gefrier-Krusten auf der alten Schneeoberfläche. Schlechte Ergebnisse bei Schneedeckentests deuten darauf hin, dass in tieferen, aufgebauten Schichten in höheren Lagen (über ca. 1500 Metern) noch Schneebrettabgänge möglich sind. Auf der Südseite gibt es in den höheren Lagen oft keine geschlossene Altschneedecke. Insgesamt liegt wenig Schnee." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen Bayerns individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen1
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen1
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen1
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen1

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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 10.02.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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