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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung im Allgäu sollten Einheimische und Urlauber heute ernstnehmen!

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Die LWD Bayern meldete am 09.01.2026 um 16:00 Uhr, dass für die Gebiete Allgäuer Voralpen, Ammergauer Alpen Nord, Allgäuer Alpen Mitte und Werdenfelser Alpen Lawinengefahr besteht. Die Warnung gilt vorerst bis zum 10.01.2026, um 16:00 Uhr .

"Vorsicht, Verschüttungsgefahr!"

"Vorsicht, Verschüttungsgefahr!"; teilte der Lawinenwarndienst in der Meldung mit. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb der Baumgrenze erheblich und darunter mäßig. Das Problem sind Windplattenlawinen in allen Höhenlagen. Plattenlawinen können in verwehten Bereichen leicht ausgelöst werden, insbesondere an steilen Hängen mit Nordwest- bis Ost- bis Südausrichtung sowie in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung. Lawinengefährdete Stellen finden sich auch in Waldübergangsbereichen, Waldgängen und Lichtungen. In Einzelfällen können Lawinen auch groß werden."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst Triebschnee angegeben. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Bei stürmischen Westwinden und Schneefall nehmen die Schneeverwehungen weiter zu. Frische und ältere Windplatten liegen auf weichen Schichten oder Oberflächenreif und sind sehr auslösefreudig. Stellenweise sind schwache Zwischenschichten in die Neuschneedecke eingebettet. In höheren Lagen bestehen tiefere Schichten oft aus facettierten Kristallen. Die Schneehöhe variiert stark und wechselt zwischen Verwehungen und Schneeverwehungen." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen Bayerns individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen3
Allgäuer Alpen3
Ammergauer Alpen3
Werdenfelser Alpen3
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen2
Östliche Bayrische Voralpen2
Westliche Chiemgauer Alpen2
Östliche Chiemgauer Alpen2
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und des konkreten Lawinenproblems sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.

  • Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 09.01.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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