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Prinz William: William knallhart - York-Prinzessinnen droht das Aus im Palast

Prinz William greift durch: Er kündigt das Ende der Gratis-Paläste für Beatrice und Eugenie an. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Chris Jackson

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  • Prinz William sendet nach einer Familienhochzeit offenbar ein deutliches Signal an Beatrice und Eugenie
  • Mietfreie Wohnungen in königlichen Palästen könnten unter einem künftigen König William Geschichte sein
  • Zwischen König Charles und seinem Thronfolger zeichnet sich ein unterschiedlicher Kurs im Umgang mit den York-Prinzessinnen ab

Ein freundlicher Kuss auf die Wange – mehr brauchte es nicht, um die Gerüchteküche zum Brodeln zu bringen. Als Prinz William am Samstag bei der Hochzeit von Peter Phillips und Harriet Sperling seine Cousine Prinzessin Beatrice begrüßte, wirkte die Geste herzlich und versöhnlich. Doch hinter den Kulissen der britischen Königsfamilie tobt ein Machtkampf, der weit über höfliche Umgangsformen hinausgeht.

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Kuss mit Botschaft? Prinz William sendet eine royale Warnung

Die traditionellen britischen Medien spielten den Moment herunter, während in den sozialen Netzwerken heftig diskutiert wurde. Zu Recht, denn die kleine Szene offenbart die verschobenen Machtverhältnisse innerhalb der Windsor-Familie – und Williams wahre Absichten gegenüber den York-Prinzessinnen.

Prinz William kündigt Ende der Gratis-Paläste für Beatrice und Eugenie an

Der Hintergrund der Spannungen: Jüngste Enthüllungen brachten ans Licht, dass Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie seit fast zwei Jahrzehnten kostenlos in begehrten Apartments im Kensington Palace beziehungsweise St. James's Palace residieren. Die Miete übernimmt König Charles persönlich – finanziert aus dem Duchy of Lancaster, einem riesigen Landbesitz, den er unter äußerst vorteilhaften Bedingungen ohne Erbschafts- oder Kapitalertragssteuer geerbt hat.

Beide Immobilien gehören zu den sogenannten Occupied Royal Palaces, deren Instandhaltung aus Mitteln des Crown Estate bestritten wird. Von "privatem Geld" im herkömmlichen Sinne kann also keine Rede sein – staatliche Unterstützung fließt hier auf mehreren Ebenen.

Williams Team setzt ein deutliches Zeichen

Kaum kursierten die Hochzeitsfotos in den sozialen Medien, ließ Prinz Williams Stab eine unmissverständliche Botschaft verbreiten. Gegenüber der "Sunday Times" erklärte sein Team, der Thronfolger werde als König "die Dinge anders handhaben" – einschließlich der Beendigung mietfreier Palastunterkünfte für Royals ohne offizielle Pflichten.

Die Stoßrichtung ist eindeutig: Beatrice und Eugenie stehen im Fadenkreuz. Ein Kuss auf die Wange bedeute keineswegs, dass sämtliche Privilegien erhalten blieben, so die Botschaft zwischen den Zeilen. Alles werde sich ändern, sobald William den Thron besteige.

Vater und Sohn auf Kollisionskurs: William stellt sich offen gegen König Charles

König Charles verfolgt offenbar unbeirrt seinen Plan, die York-Prinzessinnen wieder stärker ins Rampenlicht zu rücken – trotz des gescheiterten Versuchs, Prinz Andrew zu rehabilitieren. Bei der Hochzeit am Samstag zeigte sich der Monarch in ausgezeichneter Verfassung, bevor er per Helikopter zum Epsom Derby aufbrach. Seine Krebsbehandlung schlägt laut Berichten gut an, sodass ihm möglicherweise noch Jahrzehnte auf dem Thron bevorstehen.

Williams demonstrative Loyalität gegenüber seinem Vater hat jedoch klare Grenzen. Der Kuss für Beatrice war ein kalkuliertes Symbol – weniger Ausdruck echter Zuneigung als vielmehr Pflichterfüllung eines gehorsamen Thronfolgers. Bezeichnenderweise begrüßte William Eugenie nicht auf diese Weise – jene Cousine, die einst im Frogmore Cottage lebte und Harry sowie Meghan in Kalifornien besuchte.

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/news.de/stg

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