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Mette-Marit: Kronprinzessin spürt Konsequenzen – Royal spricht erstmals nach der Trennung

Ein Filmfestival beendet die Zusammenarbeit mit Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen. Bild: picture alliance/dpa | Jens Kalaene

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  • Filmfestival trennt sich von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen
  • Vorstand beendet Zusammenarbeit nach Enthüllungen über Mette-Marits Freundschaft zu Jeffrey Epstein
  • Norwegen-Royal äußert sich über die Entscheidung

Kronprinzessin Mette-Marit kommt aus den Schlagzeilen einfach nicht heraus. Nach der Verurteilung ihres SohnesMarius Borg Høiby holt sie immer noch ihre frühere Freundschaft zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ein. Die Folgen kosten sie jetzt sogar eine Schirmherrschaft mit demAmandus Filmfestival.

Mette-Marit erlebt Konsequenzen - Filmfestival beendet Zusammenarbeit

Jens Uwe Korten, Vorsitzender des Festivals, machte am 28. April 2026 in einer Stellungnahme das Ende der jahrelangen Zusammenarbeit mit Mette-Marit öffentlich. "Unser Ziel mit dieser Entscheidung war es, einzig und allein die Werte und die Glaubwürdigkeit des Festivals zu schützen. Es war eine anspruchsvolle, aber nach reiflicher Überlegung notwendige Entscheidung. Wir sind ein Festival für junge Filmemacher, bei dem Inklusion, Medienkompetenz und soziales Engagement im Mittelpunkt stehen. Jede Maßnahme, die diese Werte schwächen könnte, erfordert von uns Wachsamkeit und Widerstandsfähigkeit", zitiert ihn die norwegische Zeitung "VG". 

Vorstand erklärt, was zur Trennung von Norwegens Kronprinzessin führte

Nachdem die Freundschaft zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein im letzten Winter bekannt wurde, verfolge die Organisation den Fall aufmerksam, wie es in einem Bericht des Festivals heißt. Sie wollten eine Stellungnahme abwarten. bevor sie entscheiden, ob sie mit der Kronprinzessin weiterarbeiten. "Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des NRK-Interviews mit der Kronprinzessin und dem Kronprinzen am 20. März befanden wir uns in der Endphase der Vorbereitungen für das Amandus-Festival 2026 und hatten daher keine Gelegenheit mehr, die notwendigen Gespräche zu führen", heißt es in der Mitteilung. In dem Interview sprach sie das erste Mal über Epstein. Nach langer Überlegung entschied sich der Vorstand, die Zusammenarbeit zu beenden. Im Bösen gehen sie aber nicht auseinander. Sie betonen, "im Laufe der Zeit gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gemacht" zu haben.

Mette-Marit spricht erstmals nach Rückschlag 

Mette-Marit äußerte sich zu der Entscheidung. "Sollte eine der Organisationen ihre Schirmherrschaft beenden oder vorübergehend aussetzen müssen, habe ich dafür Verständnis. Mir persönlich ist es am wichtigsten, einen Beitrag zu leisten." Sie zollte ihren Förderorganisationen Respekt. "Ich bin sehr stolz auf die Arbeit, die in diesen Organisationen geleistet wird. Sie leisten so viel Wichtiges in Norwegen. Selbstverständlich möchte ich die Zusammenarbeit fortsetzen", sagte sie zum Schluss. Ob das Festival künftig wieder mit ihr arbeitet, wird sich zeigen. 

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