Donald Trump: Ex-MAGA-Influencerin offenbart "The Dons" Hollywood-Tricks
Eine Ex-MAGA-Influencerin enthüllt: Die Tricks der Bewegung haben ihren Ursprung bei Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Sabrina Böhme
30.04.2026 06.50
- Ex-MAGA-Influencerin enthüllt Donald Trumps Hollywood-Tricks
- MAGA-Bewegung soll sich an Methoden der Filmfabrik bedienen
- Geschichte des US-Präsidenten dient als Hintergrund
Die MAGA-Bewegung präsentiert sich gerne als Gegenpol zu Hollywood – doch hinter den Kulissen bedient sie sich genau jener Methoden, die sie öffentlich verurteilt. Das behauptet zumindest Ashley St. Clair, eine ehemalige Influencerin aus dem Trump-Umfeld im "The Lincoln Project Podcast". Sie greifen dabei auf Donald Trumps Vergangenheit zurück.
Ex-MAGA-Influencerin enthüllt Donald Trumps Tricks
In einem Gespräch mit Rick Wilson packte St. Clair aus: Der Präsident setze gezielt auf Tricks aus der Unterhaltungsindustrie, um eine "falsche Legitimität" zu erzeugen. "Sie kultivieren wirklich, so sehr sie auch behaupten, Hollywood zu hassen, alles was sie tun ist das Nachahmen und Spiegeln dessen, was sie in Hollywood tun, um diese Legitimität vorzutäuschen", erklärte die Ex-Influencerin.
MAGA-Methoden: Bezahlte Kampagnen und strategisch eingesetzte Influencerinnen
Die Methoden sind dabei durchaus konkret, wie St. Clair im Interview darlegte. So würden zwielichtige bezahlte Kampagnen eingesetzt, um die Botschaften verschiedener Influencer aufeinander abzustimmen. Besonders aufschlussreich: Die Bewegung rekrutiere gezielt attraktive junge Frauen, um bestimmte Inhalte zu verbreiten.
Der Grund dafür sei simpel – dieselben Aussagen würden aus dem Mund eines Mannes "abrasiv" klingen. Durch die strategische Auswahl der Überbringer lasse sich die Wirkung politischer Botschaften offenbar deutlich verstärken. Es gehe darum, die richtigen Personen für spezifische Nachrichten zu finden.
Trump als Auslöser für die Hollywood-Maschen
Der kulturelle Wandel innerhalb der Bewegung hin zu Hollywood-Methoden komme direkt von der Spitze, so St. Clair. Sie führte dies auf Trumps persönliche Geschichte zurück: "Das stammt wirklich von jemandem wie Donald Trump, der verärgert war, dass er damals nicht zu den schönen, glamourösen Partys eingeladen wurde, und sagte: 'Ich werde meine eigenen in Mar-a-Lago veranstalten.'"
Besonders ironisch findet die Ex-Influencerin den Kontrast zur MAGA-Fixierung auf Identitätsthemen. Sie finde es faszinierend, "dass sie sich so sehr auf das Thema Identität und Trans-Themen fixieren". Sie fügte hinzu: "Diese Menschen haben mehr Identitätsprobleme als alle anderen, die ich je getroffen habe", sagte St. Clair. "Sie haben keine Ahnung, wer sie sind. Sie streben ständig danach, etwas oder jemand zu sein. Und diesen Kontrast fand ich immer faszinierend." Jetzt offenbar nicht mehr. Mittlerweile packt sie immer wieder über die Republikaner aus. St. Clair behauptete zuletzt, dass das Attentat beim Correspondents' Dinner in Washington gestellt gewesen sei.
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