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Prinz Harry: Vorwurf der Verleumdung - Klage gegen Herzog von Sussex eingereicht

Prinz Harry wird von der Wohltätigkeitsorganisation Sentebale wegen Verleumdung verklagt. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Aaron Chown

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  • Wohltätigkeitsorganisation Sentebale reicht Verleumdungsklage gegen Prinz Harry ein
  • Vorausgegangen war ein öffentlicher Streit zwischen dem Herzog von Sussex und der Vorstandsvorsitzenden Sophie Chandauka
  • Harry hatte die Hilfsorganisation im vergangenen Jahr verlassen

Bittere Nachricht für Prinz Harry (41):Die Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zieht gegen den Herzog von Sussex vor Gericht. Wie aus Unterlagen des Londoner High Court hervorgeht, hat die Stiftung eine Verleumdungsklage gegen Harry und dessen langjährigen Freund Mark Dyer (55) eingereicht.

Prinz Harry verklagt von Wohltätigkeitsorganisation Sentebale

Die Klage wurde bereits im März eingereicht. Welche konkreten Äußerungen den beiden zur Last gelegt werden, ist bislang laut "Daily Mail" nicht öffentlich bekannt. Weder Harrys Sprecher noch die Organisation haben sich zu den Einzelheiten des Verfahrens geäußert. Harry hatte Sentebale 2006 gemeinsam mit Prinz Seeiso von Lesotho ins Leben gerufen – als Hommage an seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana. Die Organisation kümmert sich um HIV-positive Jugendliche in Lesotho und Botswana. 

Verleumdungsvorwürfe gegen den Herzog von Sussex nach Streit mit Vorsitzender Sophie Chandauka

Im März 2025 legte der Prinz jedoch sein Amt als Schirmherr nieder. Auslöser war ein öffentlich eskalierter Konflikt mit der Vorstandsvorsitzenden Sophie Chandauka. Harry bezeichnete ihre Führung als "unhaltbar", den Bruch nannte er "verheerend". Neben Harry traten auch Prinz Seeiso und sämtliche Vorstandsmitglieder zurück. Seit Harrys Abgang vor einem Jahr kämpft Sentebale zudem mit einer Finanzierungskrise.

Mobbing durch Prinz Harry?

Chandauka wiederum erstattete Meldung bei der Wohltätigkeitskommission wegen angeblichen Mobbings. Harry habe sie "aus dem Amt drängen" wollen. Die Kommission untersuchte die Vorwürfe und kam zu einem differenzierten Ergebnis: Hinweise auf Mobbing fanden die Prüfer nicht. Allerdings attestierten sie der Organisation Schwächen in der Führungsstruktur. Sämtliche Beteiligten mussten sich Kritik gefallen lassen – vor allem dafür, dass ein interner Streit derart öffentlich ausgetragen wurde.

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/news.de/stg

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