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König Charles III.: Royal in der Bredouille – Epstein-Opfer plant Demütigung des Monarchen

Die USA-Reise könnte für König Charles III. unangenehm werden. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Aaron Chown

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  • König Charles III. in der Bredouille
  • Royal droht Demütigung während USA-Reise
  • Epstein-Opfer Rina Oh will Monarch vor dem Weißen Haus auflauern

Die Epstein-Überlebende Rina Oh plant eine ungewöhnliche Protestaktion während des bevorstehenden Staatsbesuchs von König Charles III. in den USA. Wie aktuell die britische "Metro" berichtet, will das Missbrauchsopfer Ende April gemeinsam mit anderen Opfern des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein eine symbolische Teeparty vor den Toren des Weißen Hauses veranstalten.

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König Charles III. in der Bredouille - Royal droht Demütigung während USA-Reise

Für den britischen Monarchen soll dabei ein leerer Stuhl bereitstehen - versehen mit einem Schild "Reserviert für König Charles". Die 21-Jährige wurde einst von Epstein mit dem Versprechen eines Kunststipendiums in sein Umfeld gelockt und anschließend missbraucht. "Wenn der König und die Königin die Opfer wirklich unterstützen, wäre es eine nette Geste, sich mit einigen von ihnen zu treffen", erklärte Rina Oh gegenüber "Metro". "Ich werde einfach draußen sitzen und auf ihn warten."

Epstein-Opfer Rina Oh will Monarch vor dem Weißen Haus auflauern

Die zweifache Mutter hat eine klare Botschaft an das britische Königshaus: "Wir brauchen keine Entschuldigungen. Wir wollen Taten." Falls die Royals tatsächlich Mitgefühl empfänden, sollten sie für eine angemessene psychologische Behandlung der Betroffenen sorgen. Derzeit existiert ein Therapiefonds der US-Jungferninseln in Höhe von zehn Millionen Dollar. Allerdings haben nur etwa 200 der mehr als 1.000 Opfer Zugang zu diesen Mitteln und das Programm endet 2028.

König Charles III. sind die Hände gebunden - Royal kann Epstein-Opfer nicht treffen

Für König Charles III. ist die Situation äußerst prekär. Selbst wenn er wollte, kann er die Epstein-Überlebenden aktuell nicht treffen. Der Grund: Laufende Polizeiermittlungen in Großbritannien gegen seinen Bruder Andrew Mountbatten-Windsor. Die Thames Valley Police nahm den früheren Herzog von York im Februar unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs fest. Ein Zusammentreffen des Monarchen mit den Opfern könnte nach Einschätzung des Palastes die Untersuchungen gegen Andrew gefährden.

Epstein-Überlebende fordert, dass britische Royals Therapiekosten der Opfer tragen

Die US-amerikanische Anti-Menschenhandels-Organisation World Without Exploitation stellt sich hinter Ohs Anliegen. "Umfassende psychische Unterstützung zu bieten ist nicht nur notwendig – es ist eine moralische Verpflichtung", erklärte Nationaldirektorin Lauren Hersh. Oh verwies zudem auf das langjährige Engagement der Royals im Bereich psychische Gesundheit. Neben der Therapiefinanzierung schlägt die Überlebende einen Stipendienfonds für Berufsausbildung und Studium vor. "Viele dieser Mädchen hatten Karriereträume, bevor sie Epstein trafen, und er hat sie zerstört", so Rina Oh.

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