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Marius Borg Høiby vor Gericht: Welche Strafe droht Mette-Marits Sohn nach der Verhandlungspause?

Der Prozess gegen den in 40 Punkten angeklagten Marius Borg Høiby soll am 19. März enden - auf der Zielgeraden kam es jedoch zu einer ungeplanten Verhandlungspause. Bild: picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA | Vegard Wivestad Grott

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  • Gerichtsprozess gegen Marius Borg Høiby gerät ins Stocken
  • Verhandlungstag am 17. März wegen Krankheit abgesagt
  • Welches Strafmaß droht dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit im Fall einer Verurteilung?

Seit Anfang Februar 2026 wird Marius Borg Høiby in Oslo der Prozess gemacht: Dem ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit werden vier Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht vorgeworfen, zu den insgesamt 40 Anklagepunkten zählen zudem weitere Delikte wie Körperverletzung und Drogenvergehen. Eigentlich soll der Prozess gegen den 29-Jährigen am 19. März enden, doch auf der Zielgeraden kommt es zu einer Verzögerung: Der Verhandlungstag am 17. März 2026 musste aufgrund einer Erkrankung des Vorsitzenden Richters abgesagt werden.

Verhandlungstag abgesagt: Verschnaufpause im Prozess gegen Marius Borg Høiby

Damit verschiebt sich ein mit großer Spannung erwarteter Moment: Die Staatsanwaltschaft wollte eigentlich verkünden, welches Strafmaß sie für den 29-Jährigen fordert. Staatsanwalt Sturla Henriksbø hatte am 16. März bereits mit seinem Plädoyer begonnen. Die Bekanntgabe der geforderten Strafe für Marius Borg Høiby muss nun warten. Für den Angeklagten bedeutet dies eine kurze Atempause im laufenden Verfahren.

Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit vor Gericht: Dieses Strafmaß droht Marius Borg Høiby

Die norwegische Staatsanwaltschaft stützt ihre Anklage gegen Marius Borg Høiby auf umfangreiches Beweismaterial. Dazu zählen Videoaufnahmen, Textnachrichten, Zeugenaussagen sowie technische Daten von Mobiltelefonen. Dem Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen Haakon drohen bei einer Verurteilung bis zu 16 Jahre Haft. Dass Mette-Marits Sprössling mit einem Freispruch davonkommt, gilt als ausgeschlossen.

Verhandlungstag abgesagt: Wann geht der Prozess gegen Marius Borg Høiby weiter?

Das Gericht in Oslo zeigt sich zuversichtlich, das Verfahren zeitnah fortsetzen zu können. Bereits am Mittwoch (18.03.) soll der Prozess wieder aufgenommen werden. Der geplante Abschluss der Hauptverhandlung am Donnerstag steht weiterhin im Raum. Am Montag hatte Staatsanwalt Henriksbø bereits ein deutliches Bild des Angeklagten gezeichnet. "Wir haben hier einen Mann erlebt, der sich nimmt, was er will", erklärte er vor Gericht. Der Ankläger beschrieb Høiby als jemanden, der bei Partys nicht nachfrage, ob Berührungen erwünscht seien. Die Verteidigung wird nach dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft ebenfalls Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.

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/news.de/dpa/stg

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