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Andrew Mountbatten-Windsor: Ex-Prinz droht bittere Pleite - König Charles III. verweigert Unterstützung

Neuer Ärger für Andrew Mountbatten-Windsor: Dem früheren Herzog von York droht aufgrund zu erwartender Gerichtskosten der finanzielle Ruin. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King

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  • Ex-Prinz Andrew droht finanzielle Pleite laut Royals-News
  • Früherer Herzog von Sussex muss Anwaltskosten nach Epstein-Skandal selbst tragen
  • König Charles III. verweigert seinem Bruder finanzielle Unterstützung

Die Zeiten, in denen Andrew Mountbatten-Windsor als geachtetes Mitglied der britischen Königsfamilie bekannt war und finanzielle Sorgen nur vom Hörensagen kannte, sind endgültig vorbei: Der aufgrund seiner langjährigen Freundschaft mit dem US-Multimillionär und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verruf geratene Ex-Herzog von York ist sämtliche Titel, Würden und Ämter aus seiner Prinzenzeit los, zudem flog Andrew hochkant aus seinem prachtvollen Zuhause, der Royal Lodge in Windsor, bevor ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag die Polizei vor der Tür stand und ihn zu einer mehrstündigen Vernehmung in Handschellen abführte.

Die Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor stehen im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal, nachdem das US-Justizministerium Millionen von Dokumenten freigegeben hatte. Nach elfstündiger Befragung wurde Andrew gegen Auflagen entlassen. Ob weitere Vernehmungen folgen, ist derzeit unklar. Die Metropolitan Police kooperiert mittlerweile mit amerikanischen Behörden, um zu klären, ob Londoner Flughäfen für Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung genutzt wurden. Auch Andrews frühere Personenschützer wurden aufgefordert, relevante Beobachtungen zu melden.

Ex-Prinz Andrew droht finanzielle Pleite laut Royals-News

Inzwischen ist Andrew Mountbatten-Windsor in einer deutlich bescheideneren Unterkunft, der Wood Farm in Sandringham, einquartiert worden, doch die Turbulenzen scheinen partout nicht abreißen zu wollen. Über Andrew, der einst ein Leben in Saus und Braus führte und das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen konnte, kreist den aktuellen Royals-News zufolge nämlich bereits der Pleite-Geier. Wie royale Quellen gegenüber dem "Mirror" bestätigten, macht sich der frühere Herzog von York zunehmend Sorgen, dass sein Konto bald restlos leergefegt sein könnte. Grund dafür sind die Anwaltskosten, die Andrew im Zuge seiner mutmaßlichen Verfehlungen während seiner zeit als britischer Handelsbeauftragter zu erwarten habe.

König Charles III. dreht den Geldhahn zu: Kein Penny für Ex-Prinz Andrew

König Charles III. hat bereits unmissverständlich klargestellt, dass sein Bruder als Privatperson die bei Rechtsstreitigkeiten anfallenden Kosten selbst übernehmen muss. "Die finanzielle Belastung für ihn, an Befragungen teilnehmen und entsprechende Beratung in Anspruch nehmen zu müssen, bereitet ihm große Sorgen", erklärte eine Palastquelle. Öffentliche Gelder für die Rechtsverteidigung seien ausgeschlossen.

Andrew Mountbatten-Windsor vor dem Ruin? Ihm bleiben nur seine Marine-Pension und Staatsrente als Einkommen

Die finanzielle Situation des ehemaligen Prinzen ist äußerst angespannt. Nach Informationen des "Mirror" bezieht Andrew lediglich eine Pension der Royal Navy in Höhe von rund 20.000 Pfund jährlich aus seiner 22-jährigen Militärkarriere zwischen 1979 und 2001. Seit seinem 66. Geburtstag im Februar hat er zudem Anspruch auf eine staatliche Rente von etwa 7.000 bis 9.500 Pfund pro Jahr. Diese bescheidenen Einkünfte stehen in krassem Gegensatz zu den potenziell enormen Rechtskosten, die auf ihn zukommen könnten.

Bereits im Jahr 2022 hatte Andrew einen zivilrechtlichen Vergleich mit seiner Anklägerin Virginia Giuffre geschlossen und dabei rund 12 Millionen Pfund gezahlt. Seine Finanzen gelten seit langem als undurchsichtig. Royals-Experte und Autor Robert Hardman enthüllte im November 2024, dass König Charles sämtliche persönlichen Zuwendungen an seinen Bruder eingestellt hatte.

Ex-Prinz Andrew bekommt kein Royals-Geld mehr - hilft König Charles seinem Bruder privat aus der Patsche?

Obwohl der Briten-Monarch öffentliche Mittel kategorisch ausschließt, könnte er dennoch in eine heikle Lage geraten. Palastquellen deuten an, dass der Monarch möglicherweise gezwungen sein könnte, seinem Bruder privat unter die Arme zu greifen – ähnlich wie er bereits bei der Wohnsituation half.

Nach dem Rauswurf aus der Royal Lodge stellte Charles seinem Bruder ein Vier-Zimmer-Cottage auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk zur Verfügung. "Wenn er die Anwaltskosten nicht bezahlen könnte, könnte sich der König in der eher unangenehmen Lage wiederfinden, gebeten zu werden, diese privat zu übernehmen", so eine Quelle. Ein hochrangiger Palastinsider warnte jedoch vor den Konsequenzen: Sollte Charles die Kosten aus eigener Tasche begleichen, bestehe das Risiko, dass die Öffentlichkeit dies angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe gegen Andrew äußerst kritisch sehen würde.

Neuer Rückschlag für Andrew Mountbatten-Windsor: Ex-Prinz muss nächste Immobilie abgeben

Der finanzielle Druck zeigt sich auch bei Andrews Immobilienbesitz. Nach seinem erzwungenen Auszug aus der 30-Zimmer-Villa Royal Lodge auf dem Windsor-Anwesen trennt sich der 66-Jährige nun von einer weiteren Liegenschaft. Wie die BBC berichtet, hat Andrew darum gebeten, den Mietvertrag für East Lodge zu beenden. Das Cottage aus dem 19. Jahrhundert mit Reetdach liegt in der Nähe seines früheren Anwesens Sunninghill Park in Berkshire. Die jährliche Miete für das eingeschossige Gebäude betrug fast 13.000 Pfund. Sunninghill Park selbst hatte Andrew bereits 2007 für 15 Millionen Pfund verkauft. Der Verkauf sorgte damals für Kontroversen, da der Schwiegersohn des kasachischen Präsidenten drei Millionen Pfund über dem Angebotspreis zahlte.

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