Andrew Mountbatten-Windsor: Nächste Trennung für gefallenen Ex-Prinzen ist besiegelt
Für den früheren Prinzen Andrew hagelt es Rückschläge am laufenden Band - nun muss der frühere Herzog von York auf sein liebstes Hobby verzichten. Bild: picture alliance/dpa/AP Pool/PA Wire | Kirsty Wigglesworth
Erstellt von Claudia Löwe
25.02.2026 08.57
- Trennungsbefehl für Ex-Prinz Andrew: In Ungnade gefallener Royal muss Lieblingshobby aufgeben
- Keine Reit-Ausflüge mehr für tief gefallenen Bruder von König Charles III.
- Was ist dem früheren Herzog von York nach dem Epstein-Skandal noch geblieben?
Einst führte er als Prinz Andrew und zweitältester Sohn von Queen Elizabeth II. ein Leben in Saus und Braus - heute ist dem tief gefallenen Andrew Mountbatten-Windsor praktisch nichts von der früheren Pracht seines Royals-Daseins geblieben. Einst als Herzog von York bekannt und als Handelsbeauftragter für Großbritannien international unterwegs, ist der tief in den Skandal um Sexverbrecher Jeffrey Epstein verstrickte Bruder von König Charles III. heute aller royalen Titel, Würden und Ämter enthoben und musste auf Geheiß des Monarchen seinen bisherigen Wohnsitz Royal Lodge in Windsor verlassen.
Ex-Prinz Andrew tief gefallen: Freundschaft mit Jeffrey Epstein besiegelte das royale Ende
Um den Absturz perfekt zu machen, wurde Andrew ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag von der Polizei festgenommen - dem früheren Prinzen wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. Er soll in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter Informationen an den US-Finanzier Epstein weitergeleitet haben.
Nun erlebt Ex-Prinz Andrew die nächste Demütigung: Wie im britischen "Daily Star" zu lesen ist, muss der 66-Jährige eines seiner liebsten Hobbys aufgeben. Dem in Ungnade gefallenen Andrew wurde nämlich verboten, weiterhin hoch zu Ross Reitausflüge zu unternehmen - ein Zeitvertreib, dem er vor seinem Umzug nach Norfolk oft und gern nachging. Der Grund für das Verbot ist simpel – lächelnde Bilder des 66-Jährigen beim Ausritt gelten angesichts der laufenden Polizeiermittlungen als verheerend für das Image der Krone.
Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor machen Reit-Verbot erforderlich
Wie auch die "Sun" berichtet, sei das Reiten "ein schlechtes Bild", während Andrew wegen Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit den Epstein-Akten unter Verdacht steht und in seinem neuen Zuhause festsitzt. Eine Quelle aus seinem Umfeld erklärte: "Sie denken nicht, dass er grinsend und lächelnd auf seinem Pferd gesehen werden sollte."
Vor rund drei Wochen hat Andrew Mountbatten-Windsor seinen bisherigen Wohnsitz Royal Lodge in Windsor verlassen müssen und ist auf die Wood Farm auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk umgezogen. Dort führt er ein zurückgezogenes Leben, während die Behörden ihre Arbeit fortsetzen. Die Polizei ermittelt gegen den ehemaligen Prinzen wegen Amtsmissbrauchs – im Raum steht der Vorwurf, er habe dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Geheimnisse weitergegeben. Parallel durchsuchen Beamte weiterhin Andrews frühere Residenz in Windsor nach Dokumenten, die den Fall gegen ihn untermauern könnten. Öffentlich zeigte sich Andrew seit dem Entzug seiner Titel durch König Charles nur ein einziges Mal: An seinem 66. Geburtstag verließ er nach elfstündiger Befragung sichtlich mitgenommen eine Polizeistation.
Früherer Prinz Andrew soll aus britischer Thronfolge entfernt werden - Parlament rechnet ab
Zuletzt fand im britischen Unterhaus eine schonungslose Debatte über Andrews Zukunft statt. Die Abgeordneten nahmen kein Blatt vor den Mund: Politiker bezeichneten ihn als "unhöflichen, arroganten und anspruchsvollen Mann". Das Parlament erörterte dabei konkret, wie Andrew aus der Thronfolge entfernt werden könnte. Die Diskussion verdeutlicht, wie tief der einstige Royal in der öffentlichen Gunst gesunken ist. Während die Ermittlungen im Zusammenhang mit den Epstein-Akten andauern, wächst der politische Druck, Konsequenzen zu ziehen – und zwar solche, die über den bloßen Entzug von Titeln hinausgehen.
Das ist dem früheren Herzog von York nach dem Epstein-Skandal noch geblieben
Das Reitverbot ist nur die jüngste Einschränkung in Andrews zunehmend isoliertem Leben. Bereits im vergangenen Jahr musste er seinen Waffenschein abgeben – ein weiteres Hobby, das den Ermittlungen zum Opfer fiel. Auch Autofahrten über das Anwesen, bei denen er früher Passanten zulächelte, sind ihm nicht mehr gestattet. Was bleibt dem gefallenen Royal noch? Laut Insidern hauptsächlich seine Hunde, darunter zwei, die er von seiner verstorbenen Mutter Queen Elizabeth II. geerbt hat. "Es war eines der wenigen Dinge, die er tatsächlich gerne gemacht hat – was um Himmels willen soll er jetzt mit seiner Zeit anfangen?", fragte eine Quelle aus seinem Umfeld.
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