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Andrew Mountbatten-Windsor: Er will nach der Trennung zurückkommen - Töchter sollen ihm die Tür öffnen

Andrew Mountbatten-Windsor fiel wegen des Epstein-Skandals bei den Royals in Ungnade und verlor seinen Prinzentitel. Bild: picture alliance/dpa/AP Pool/PA Wire | Kirsty Wigglesworth

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  • Andrew Mountbatten-Windsor soll seine Töchter losschicken, um interne Informationen über die Royals zu sammeln.
  • Der frühere Prinz hofft auf eine Rückkehr, nachdem er durch den Epstein-Skandal sein royales Leben verlor.
  • Aktuell bleibt die Trennung bestehen: König Charles III. will künftig die Monarchie verschlanken.

Der Epstein-Missbrauchsskandal machte Andrew Mountbatten-Windsor zum Außenseiter. Er verlorim Laufe der Zeit durch die Vorwürfe sowohl seine Rolle als offizieller Vertreter des Königshauses als auch alle Ehren, militärische Ränge und Titel. Zuletzt wurde ihm von König Charles auch der durch Geburt erworbene Titel Prinz aberkannt. Zudem muss er aus dem luxuriösen Anwesen Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen. Der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles III. hofft darauf, bald wieder Teil der britischen Königsfamilie zu sein. Deshalb spannt Andrew offenbar seine beiden Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie von York ein, ihn über das royale Leben auf dem Laufenden zu halten.

Andrew setzt auf Töchter: Beatrice und Eugenie als Spioninnen im Palast

Wie Royals-Expertin Ingrid Seward "The Sun" berichtet, sollen Eugenie und Beatrice wie Spioninnen hinter den Palastmauern agieren, um ihren Vater mit internen Informationen zu versorgen. Er will offenbar wissen, was sich in seiner Familie abspielt. Demnach soll Andrew sie auch bestärkt haben, an Weihnachten nach Sandringham zu gehen, was sie taten. Sie hätten keine Chance gehabt, mutmaßt Seward. Inwieweit die beiden ihren Vater wirklich mit Informationen versorgen, ist unklar. Sie arbeiten aber nicht für die Krone. Ob sie relevante Einblicke in das Innere der königlichen Arbeit erfahren, lässt sich nur mutmaßen.

Andrew hegt Rückkehrpläne

Seine eigenen Töchter auf Geschwister und andere Familienmitglieder anzusetzen, hört sich nach einem egoistischen Verhalten an. Wenn es nach einem Palastmitarbeiter geht, sollen Beatrice und Eugenie als Türöffner fungieren. "Andrew hofft, dass sich die Wogen nach dem Epstein-Skandal irgendwann wieder glätten. Bis dahin möchte er den Kontakt zum König auf keinen Fall ganz verlieren. Seine Idee ist, dass seine Töchter ihm dann die Tür zurück in den Schoß der Königsfamilie öffnen können", sagt er gegenüber der "Bild"-Zeitung. Seward sieht es ähnlich. "Das hat er immer gesagt, und Fergie hat gesagt: 'Die Mädchen sind mein Reisepass'", erklärt die Biografin. Für Andrews Töchter ist die Lage nicht leicht, betont der Palastangestellte. Sie seien "hin- und hergerissen", zwischen ihrem Vater, den sie unterstützen wollen und dem König. Zu ihm und anderen Mitgliedern der britischen Königsfamilie wollen sie ein gutes Verhältnis pflegen.Dieser Spagat belastet die Prinzessinnen sehr."

Zukunft ohne Andrew: König Charles will Monarchie verkleinern

Fürsprecher zu haben, könnte Andrew vielleicht helfen, zurückzukommen. Ob König Charles III. seinen Bruder wieder um sich haben will, ist Zukunftsmusik. Bislang sieht es nicht danach aus. Vermutlich ist für seinen Bruder in den Plänen des Monarchen kein Platz. Wie sein Sohn Prinz William, will König Charles III. die Monarchie umformen und verschlanken. Erste Schritte läutete er bereits ein und verbannte Andrew und seine Ex-Frau Fergie aus seinen Reihen.

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/sfx/news.de/dpa

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