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Royaler Skandal: Netflix-Doku enthüllt: Prinz Charles bat Kinderschänder um Rat!

Prinz Charles hat sich vor Jahren Rat vom pädophilen BBC-Moderator Jimmy Savile geholt. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Kirsty O'connor

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Das wird die Queen so gar nicht erfreuen. Es will einfach keine Ruhe am britischen Palast einkehren. Nachdem in den letzten Wochen vor allem Meghan Markle und Prinz Harry regelmäßig für Zoff am britischen Königshaus gesorgt hatten, ist es nun ausgerechnet Prinz Charles, der aktuell für Negativ-Schlagzeilen sorgt.

Prinz Charles fragte pädophilen BBC-Moderator Jimmy Savile um Rat

Wie die britische "The Sun" behauptet, soll sich der künftige König Englands einst Tipps bei Moderator Jimmy Savile geholt haben, der sich später als pädophiler Sex-Fanatiker entpuppte. Belegen sollen das handgeschriebene Briefe des Queen-Sohns, die nun erstmals in einer neuen Dokumentation bei Netflix zu sehen sind.

Jimmy Savile sollte Charles bei Bewältigung von PR-Desaster helfen

Nach "The Sun"-Informationen soll Prinz Charles Savile kontaktiert haben, um sich Rat für den Umgang mit dem PR-Desaster um Prinz Andrew und seiner damaligen Frau Sarah Ferguson zu holen. Wie die auf Netflix veröffentlichte Doku enthüllt, soll Savile daraufhin einen Plan erstellt haben, der auch von der Königin und Prinz Philip begutachtet worden sein soll. Angeblich hatte Charles den TV-Star um Vorschläge für öffentliche Besuche gebeten. Charles wusste, dass Spendensammler Savile damals mit Einrichtungen im ganzen Land in Verbindung stand. Was Charles damals jedoch nicht wusste: Jimmy Savile hatte zu diesem Zeitpunkt bereits jahrzehntelang Missbrauch betrieben.

Prinz Charles wusste nicht von Saviles pädophiler Neigung

In einem Brief, den Charles am 14. Januar 1989 in Sandringham schrieb, heißt es: "Vielleicht irre ich mich, aber Sie sind der Typ, der weiß, was vor sich geht. Was ich wirklich brauche, ist eine Liste mit Vorschlägen von Ihnen. Ich möchte so gerne in Teile des Landes kommen, die andere nicht erreichen." Erst später erfuhr Charles von den abscheulichen Taten seines Bekannten.

Jimmy Savile sollte Royals bei Bewältigung von Fehltritten und anderen Katastrophen helfen

Prinz Charles und Jimmy Savile lernten sich am Stoke Mandeville Hospital in Bucks in den 1980er Jahren kennen, als Prinzessin Diana 1983 eine Abteilung für Wirbelsäulenverletzungen in dem Krankenhaus eröffnete. 1988 bat Charles Savile nach Andrews Skandal-Auftritt nach dem Bombenanschlag auf den Pan-Am-Flug 103 um Hilfe. Das Flugzeug war am 21. Dezember 1988 über Lockerbie explodiert. 259 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben. Doch der Duke of York schien wenig Mitgefühl zu zeigen, was etliche unschöne Schlagzeilen für das britische Königshaus nach sich zog. In den darauffolgenden Jahren soll Prinz Charles Savile mehrfach bei der Bewältigung diverser Probleme und Katastrophen um Hilfe gebeten haben.

Jimmy Savile soll Kinder und Jugendliche vergewaltigt haben

Der Dokumentarfilm, "Jimmy Savile: A British Horror Story" zeigt, wie Savile Kontakte zu den höchsten Ebenen der Gesellschaft knüpfte, darunter die damalige Premierministerin Margaret Thatcher und hohe Polizeibeamte. Saviles Sündenregister ist lang: Laut Ermittlern ist der einstige BBC-Moderator in mindestens 214 Fällen aus den Jahren 1955 bis 2009 schuldig – darunter sind mehr als 30 Vergewaltigungen! 80 Prozent der Opfer seien Kinder oder Jugendliche gewesen, heißt es. Savile selbst starb 2011 im Alter von 84 Jahren.

Der frühere BBC-Moderator Jimmy Savile soll sich an etlichen Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Bild: picture alliance / dpa | Lindsey Parnaby

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/bos/news.de

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