Politik

Berlin: Proteste in Berlin und Frankfurt gegen AfD-Triumph

Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat es in mehreren deutschen Städten Proteste gegen die AfD gegeben: In Frankfurt/Main demonstrierten nach Polizeiangaben rund 2.500 Menschen dafür, ein Verbotsverfahren gegen den klaren Wahlsieger AfD zu prüfen. Auch in Berlin gingen am Abend Hunderte Menschen mit ähnlichen Forderungen auf die Straße. In Mainz wurde ebenfalls deswegen demonstriert.

Durch das Berliner Regierungsviertel zog am Abend ein Protestzug unter dem Motto "Demokratie verteidigen! - AfD Verbot jetzt!" bis zur Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Von der Polizei hieß es, die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstranten habe im unteren dreistelligen Bereich gelegen. Auch am Brandenburger Tor wurde demonstriert.

Für Montagabend ist eine größere Kundgebung gegen die AfD am Brandenburger Tor angemeldet. Ab 18.00 Uhr werden der Polizei zufolge 5.000 Menschen erwartet.

Warum fordern Demonstranten ein AfD-Verbotsverfahren?

"Der Ansatz, rechtsextreme Kräfte allein durch politische Arbeit zu schwächen, ist gescheitert. In mehreren Bundesländern - darunter Sachsen-Anhalt - gilt die AfD bereits offiziell als gesichert rechtsextrem", begründet der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks die Forderung der Demonstranten nach der Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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