Melania Trump: Geldregen für First Lady – damit verdient sie Millionen
Melania Trump ist durch Kryptowährung noch reicher geworden. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden
Erstellt von Anika Bube
22.07.2026 11.52
- Melania Trump verdiente sechs Millionen Dollar mit ihrem Memecoin
- Der Krypto-Token gilt als hochspekulativ und kaum reguliert
- Der Millionengewinn entfacht neue Debatten über Krypto und Politik
Für Melania Trump hat sich der Einstieg in die Kryptowelt offenbar gelohnt. Die First Lady verdiente laut ihrer aktuellen Finanzoffenlegung rund sechs Millionen US-Dollar mit dem Verkauf ihres eigenen Memecoins $Melania. Während die Einnahmen für volle Kassen sorgen, wächst zugleich die Kritik an der engen Verbindung von Politik und hochspekulativen Kryptowährungen.
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Melanie Trump noch reicher: Vermögen der First Lady durch Krypto-Einnahmen sprunghaft gewachsen
Wie aus den veröffentlichten Finanzunterlagen hervorgeht, stiegen Melania Trumps Einkünfte innerhalb eines Jahres deutlich an. Noch 2024 lagen ihre gemeldeten Einnahmen unter einer Million Dollar. Mit dem Start des Memecoins $Melania im Januar 2025 änderte sich das jedoch schlagartig. Nach Informationen von "Finanzen100.de" flossen der First Lady allein durch den Verkauf des Tokens rund sechs Millionen US-Dollar zu. Kryptowährungen entwickelten sich damit zum wichtigsten Einnahmefaktor ihres Vermögens.
Auf den ersten Blick wirkt der Coin wenig spektakulär: Ein $Melania-Token kostet derzeit lediglich rund 0,076 US-Dollar. Insgesamt befinden sich jedoch rund eine Milliarde Token im Umlauf. Die gesamte Marktbewertung liegt bei etwa 75 Millionen Dollar. Gerade diese enorme Stückzahl macht deutlich, wie selbst geringe Einzelpreise zu Millionenerlösen führen können. Der Coin zählt allerdings zu den sogenannten Memecoins – digitalen Währungen, deren Wert häufig weniger auf realen Projekten als auf Hype und Spekulation basiert.
Finanzexperten warnen vor hohen Risiken
Memecoins gelten als besonders riskante Anlageform. Immer wieder kommt es in der Branche zu sogenannten "Pump-and-Dump"-Strategien oder "Rug Pulls", bei denen Anleger erhebliche Verluste erleiden können. Kritiker sehen deshalb vor allem dann ein Problem, wenn prominente Persönlichkeiten ihre Bekanntheit nutzen, um solche Kryptowährungen populär zu machen. Große Namen könnten unerfahrene Anleger zum Einstieg verleiten, obwohl die Risiken enorm sind.
Millionen-Gewinn befeuert politische Debatte
Melania Trumps Krypto-Erfolg sorgt deshalb nicht nur an den Finanzmärkten für Aufmerksamkeit. Beobachter sehen darin auch neuen Zündstoff für die Diskussion über strengere Regeln für digitale Vermögenswerte.
Denn Memecoins bewegen sich vielerorts weiterhin in einem vergleichsweise schwach regulierten Umfeld. Wenn Personen aus dem direkten Umfeld politischer Entscheidungsträger mit solchen Produkten Millionen verdienen, dürfte der Ruf nach schärferen Kontrollen weiter lauter werden.
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