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Admiral Grigorowitsch: Putin-Schiff feuert vor britischer Küste – Verteidigungsministerium reagiert

Kremlchef Wladimir Putin steht im Zentrum der geopolitischen Spannungen – zuletzt sorgte ein russisches Kriegsschiff vor der britischen Küste für Aufsehen. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik Kremlin Pool via AP | Alexander Kazakov

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  • Eine russische Fregatte feuerte bei einer Militärübung rund 74 Kilometer vor der britischen Küste mit scharfer Munition
  • Die Royal Navy überwachte das Kriegsschiff während des gesamten Manövers und verfolgt seine Bewegungen weiter
  • Obwohl der Einsatz in internationalen Gewässern rechtlich erlaubt war, sorgt der Vorfall in London für erhöhte Aufmerksamkeit

In unmittelbarer Nähe zur britischen Küste hat ein russisches Kriegsschiff am Montag (20.07.2026) mit scharfer Munition geschossen. Wie ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums gegenüber "Sky News" bestätigte, fand der Militärdrill etwa 40 Seemeilen südlich von Plymouth statt – mitten in internationalen Gewässern.

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Die Schießübung ereignete sich in einer Entfernung von rund 74 Kilometern zur englischen Hafenstadt. Obwohl sich das Kriegsschiff in internationalen Gewässern befand und somit formal kein Verstoß gegen geltendes Recht vorlag, sorgt der Vorfall für Aufsehen. Die britische Marine hatte das russische Schiff nach eigenen Angaben bereits im Vorfeld im Blick.

Royal Navy verfolgte russisches Kriegsschiff auf Schritt und Tritt

Die britische Marine beschattete das russische Kriegsschiff während des gesamten Manövers. Laut dem Sprecher des Verteidigungsministeriums wurde die Schießübung "durchgehend überwacht". Zu keinem Zeitpunkt habe man das Schiff aus den Augen verloren. Auch nach Abschluss des Drills bleibt die Royal Navy wachsam. Die Bewegungen des russischen Kriegsschiffs würden weiterhin "genau verfolgt", teilte das Ministerium mit. Damit signalisiert London, dass man jede weitere Aktivität der russischen Marine in der Region aufmerksam beobachten wird. Bei dem Kriegsschiff handelte es sich laut Medienberichten um die Fregatte "Admiral Grigorowitsch" der russischen Schwarzmeerflotte.

London betont Bereitschaft zum Schutz der nationalen Sicherheit

Das britische Verteidigungsministerium machte in seiner Stellungnahme deutlich, dass man jederzeit bereit sei, "die nationale Sicherheit Großbritanniens zu schützen". Diese klare Ansage unterstreicht, wie ernst die britische Regierung den Vorfall nimmt – auch wenn sich das russische Kriegsschiff rechtlich gesehen in internationalen Gewässern bewegte.

Zwar verstieß die Schießübung gegen keine völkerrechtlichen Bestimmungen, da sie außerhalb britischer Hoheitsgewässer stattfand. Dennoch demonstriert die entschlossene Reaktion Londons, dass militärische Aktivitäten Russlands in solcher Nähe zur britischen Küste nicht unbeantwortet bleiben.

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/news.de/mlk/stg

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