Donald Trump: Er kannte sein größtes Geheimnis - darum hat sich Graham Trump unterworfen
Donald Trump soll das Wissen um Lindsey Graham als Druckmittel verwendet haben. Bild: picture alliance:dpa:AP | Evan Vucci
Erstellt von Franziska Kais
15.07.2026 16.08
- Donald Trump kannte Lindsey Grahams größtes Geheimnis
- US-Präsident nutzte angeblich Grahams Homosexualität als Druckmittel
- sexuelle Orientierung des US-Senators ein offenes Geheimnis in Washington
- Trump-Biograf bezeichnet Unterwürfigkeit als Eintrittspreis in Trumps Kreis
Der Schock über den unerwarteten Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham sitzt noch immer tief. Der Republikaner verstarb am vergangenen Samstag (11. Juli) unerwartet im Alter von 71 Jahren. Nur wenige Tage nach Bekanntwerden von Grahams Tod sorgen nun Aussagen des Trump-Biografen Michael Wolff für Aufsehen.
Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.
Donald Trump kannte Lindsey Grahams größtes Geheimnis
In der aktuellen Folge des Podcasts"Inside Trump's Head" behauptet Wolff, Lindsey Graham habe stets das Gefühl gehabt, dass Donald Trump etwas gegen ihn in der Hand habe. Der Autor spekulierte weiter, dass Donald Trump sein Wissen um Grahams angebliche Homosexualität als Druckmittel genutzt haben könnte. Die Sexualität des US-Senators sei in Washington laut Trump-Biograf Wolff ein offenes Geheimnis. "Ich glaube nicht, dass es irgendjemanden auf informierter Ebene in Washington gab, der nicht wusste, dass Lindsey Graham schwul war", so Wolff. Gleichzeitig habe der Republikaner nie ein öffentliches Bekenntnis abgelegt. Allerdings heiratete er nie und hatte keine Kinder.
Lindsey Graham als "ultimativer Speichellecker" in Donald Trumps innerem Zirkel
Michael Wolff zeichnet im Gespräch mit Podcast-Moderatorin Joanna Coles ein unverblümtes Bild des Machtverhältnisses zwischen dem Senator und dem US-Präsidenten. Graham sei in Maga-Kreisen als Donald Trumps "ultimativer Speichellecker" bekannt gewesen. Doch bis es soweit war, durchlief die Beziehung der beiden Politiker eine bemerkenswerte Wandlung. Noch 2015, während des republikanischen Vorwahlkampfs, fand Graham deutliche Worte für seinen Konkurrenten: "Er ist ein rassistischer Hetzer, ein fremdenfeindlicher, religiöser Fanatiker. Er repräsentiert nicht meine Partei." Doch im Laufe der Jahre entwickelte sich aus der Feindschaft eine enge Verbindung, die sich unter anderem in gemeinsamen Golfrunden manifestierte.
Unterwürfigkeit war Lindsey Grahams Überlebensstrategie im Umfeld von Donald Trump
Michael Wolff beschreibt ein System, in dem Schmeichelei nicht nur der Eintrittspreis war, sondern das gesamte Spiel bestimmte. "Es ging einzig darum, wie viel Unterwürfigkeit man bereit war zu zeigen", erklärte der Trump-Biograf. Wer mehr Zugang zum US-Präsidenten wollte, musste mehr kriechen. So einfach sei die Rechnung gewesen. Graham habe dabei nach Ansicht von Wolff stets gewusst, dass er mit dem Feuer spielte, da der US-Präsident sein größtes Geheimnis kannte. "Ich bin mir nicht sicher, ob es für Donald Trump mehr bedeutete, als dass er etwas gegen Lindsey in der Hand hatte", gab Wolff zu bedenken.
Auch diese Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:
- US-Präsident krachend gescheitert - sein Versagen ist nicht zu leugnen
- Karte zeigt sein "Imperium" - Trumps Größenwahn ist grenzenlos
- Nichte Mary schlägt Alarm - Psychologin stellt dramatische Trump-Diagnose
- Besorgniserregende Entdeckung - Putin schickt "Weltuntergangsflieger" in den Iran
- "Könnte sogar noch schlimmer sein" - Widerstand gegen Trump-Vize wächst